Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess gehört laut US-Ranking-Institut “Expertscape” zu den TOP 10-Experten weltweit bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Das amerikanische Ranking listet in seiner aktuellen Ausgabe die besten Mediziner und Krankenhäuser und zählt Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess zu den weltweit besten zehn Experten im Bereich “Pankreaskrebs”, zudem gilt er als TOP 3-Experte in Europa. Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München und Professor für Chirurgie beschäftigte sich in seiner Forschungslaufbahn schwerpunktmäßig mit den Mechanismen der molekularen Entwicklung sowie dem Einfluss von Wachstumsfaktoren auf die Aggressivität des Pankreaskarzinoms.

Nach eigener Darstellung erarbeitet “Expertscape” regelmäßig objektive Rankings der weltweit besten Mediziner und Krankenhäuser in spezifischen Bereichen der Medizin. Anders als bei vergleichbaren Rankings werde dabei nicht anhand von subjektiven Befragungen bewertet, sondern aufgrund von wissenschaftlichen Beiträgen in medizinischen Fachzeitschriften. Dies garantiere laut Herausgeber ein hohes Maß an Nachvollziehbarkeit und Genauigkeit in der Bewertung.

Mit der Entwicklung und Leitung interdisziplinärer Studienprojekte zur Aufklärung zahlreicher molekularer Signalwege, die zum lokal infiltrativen Wachstum und zur Fernmetastasierung dieses äußerst bösartigen Tumors beitragen, hat Prof. Friess maßgeblich die Weiterentwicklung der Behandlung vorangebracht. In einer Vielzahl von chirurgisch-klinischen Studien untersuchte er verschiedene Techniken zur Resektion von Pankreastumoren und ist federführend an multizentrischen Studien zur adjuvanten Therapie beteiligt. Mit seinen zukunftsweisenden Arbeiten hat der Münchner Mediziner einen hohen Bekanntheitsgrad auf nationaler wie internationaler Ebene erreicht. Prof. Friess ist zudem Honorary Professor am R.E. Kavetsky Institute of Experimental Pathology, Oncology and Radiobiology der National Academy of Science der Ukraine, Mitglied des Education Committee der United European Gastroenterology Federation (UEGF) sowie Sekretär des European Digestive Surgery (EDS) und vormals des European Pancreatic Club (EPC). Im Jahre 2005 wurde Prof. Friess der renommierte und hochdotierte Dr. Hella Bühler-Preis für Krebsforschung verliehen.

Pankreaserkrankungen zeigen in den vergangenen zehn Jahren einen kontinuierlichen Anstieg. Dies betrifft sowohl benigne, aber auch maligne Pankreaserkrankungen und Präkanzerosen. Beim Pankreaskarzinom (US-Statistik) war zwischen 2005 und 2015 ein Anstieg der Inzidenz von +52% zu verzeichnen, wobei die allgemeine Krebsinzidenz in diesem Zeitraum um “nur 21%” zugenommen hat. Schon aus diesen epidemiologischen Daten wird ersichtlich, dass wir uns in unserer täglichen Praxis mit Pankreaserkrankungen intensiver beschäftigen werden müssen.

Es wird davon ausgegangen, dass im Jahr 2030 jeder zweite Krebspatient an den Folgen eines Pankreaskarzinoms versterben wird. Durch intensive Forschung hat sich die Prognose in den vergangenen Jahren verbessert.

Weitere Informationen zum Ranking unter www.expertscape.com/ex/pancreatic+cancer

Deutschlandweit einzigartige Auszeichnung für Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar – Zugleich Exzellenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen des Oberen Gastrointestinaltrakts und Exzellenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen des Pankreas

Erneut wurde unsere Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar erfolgreich durch die DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V.) zertifiziert. Dieses Mal wurden wir als Exzellenzzentrum für die Chirurgie des Magens und der Speiseröhre ausgewiesen. Das „Exzellenzzentrum“ gilt als höchste Kompetenzstufe und zusammen mit der Auszeichnung zum Exzellenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen des Pankreas tragen wir diese hochrangige Doppel-Auszeichnung als einzige Klinik deutschlandweit!

Mit ihrer Initiative, chirurgischen Abteilungen Zertifikate zu verleihen, trägt die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV e.V.) dazu bei, die Qualität in den Kliniken zu verbessern und gleichzeitig transparent zu machen. Für verschiedene chirurgische Erkrankungen und Prozeduren haben die zuständigen Arbeitsgemeinschaften nach wissenschaftlichen Vorgaben und klinischer Erfahrung Qualitätsstandards entwickelt. Wenn eine chirurgische Klinik diese Kriterien nachweisen kann, ist laut DGAV davon auszugehen, dass hier Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird. Im Gegensatz zu den Zertifizierungsrichtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) unterscheidet die DGAV drei Zertifizierungsstufen: Kompetenz-, Referenz- und Exzellenzzentrum. Die chirurgischen Anforderungen der DKG für Organkrebszentren decken sich hierbei weitgehend mit den Anforderungen der DGAV an ein Kompetenzzentrum. Für das Prädikat Referenz- oder gar Exzellenzzentrum werden von der DGAV noch deutlich höhere Anforderungen in Bezug auf Fallzahlen, Wissenschaft und Qualität gestellt.

Die Zertifizierung ist an strenge Qualitätssicherungs-Maßnahmen gebunden. Im Rahmen eines Audits werden die geforderten Voraussetzungen durch einen erfahrenen Chirurgen vor Ort geprüft, ob die Angaben zur Qualität der Abteilung zutreffen.

Im Zeitraum von 2007 bis 2021 hat die chirurgische Klinik rund 2600 Magen- und Speiseröhrenoperationen durchgeführt. Diese hohen Fallzahlen der Zentrumsoperateure und die exzellente chirurgische Ergebnisqualität waren entscheidend für die Zuteilung des Exzellenz-Zertifikats. Weitere zentrale Aspekte der Zertifizierung waren auch die interdisziplinäre Verknüpfung mit der Schmerztherapie, der Psychoonkologie im Rahmen der Behandlung von Krebserkrankungen, die Ernährungsberatung sowie das Tumorboard. Neben den intensiven wissenschaftlichen Aktivitäten in den Bereichen Magen und Ösophagus und den damit einhergehenden zahlreichen Publikationen, finden am Klinikum rechts der Isar seit vielen Jahren zentrale nationale Fortbildungen im Rahmen des Fortbildungskatalogs der DGAV für Ärztinnen und Ärzte zum Thema Magen und Ösophagus statt. In enger Zusammenarbeit mit den Kliniken und Polikliniken für Innere Medizin II (Gastroenterologie) und insbesondere für Innere Medizin III (Hämatologie und Onkologie) werden diverse multizentrische Studien auch federführend durchgeführt. Im Rahmen des Audits der DGAV wurden alle Anforderungen bezüglich Strukturen, Räumlichkeiten, Geräten und personeller Besatzung detailliert überprüft und als adäquat für ein Exzellenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen des Magens und des Ösophagus eingestuft.

Prof. Dr. med. Sylvie Lorenzen, Fachärztin für Hämatologie und Onkologie und Oberärztin der Klinik für Innere Medizin III am Klinikum rechts der Isar, gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung: „Mit der Klinik und Poliklinik für Chirurgie haben wir ein unabhängiges, objektives und hochqualitatives Exzellenzzentrum am Standort, was  für das Klinikum und seine Patientinnen und Patienten sehr positiv ist. Die Auszeichnung zum Exzellenzzentrum belegt die hervorragende Arbeit in der Onkologie im Bereich des Magens und Ösophagus und ist das Ergebnis einer langjährigen guten Zusammenarbeit.“ Insbesondere sei die in der Chirurgischen Klinik angesiedelte und interdisziplinär aufgestellte, onkologische Tagesklinik hervorzuheben. In dieser werden schwerpunktmäßig Patientinnen und Patienten mit gastrointestinalen Tumoren in allen Stadien, nach den neuesten Therapiestandards und darüber hinaus, in Phase I-III Studien behandelt, so Prof. Lorenzen.

Neben der aktuellen DGAV-Zertifizierung „Exzellenzzentrum für die Chirurgie des Magens und der Speiseröhre“ ist unsere Klinik bereits als Exzellenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen des Pankreas sowie schon seit vielen Jahren ebenfalls als Darm- und Pankreaskrebszentrum der DKG (Deutschen Krebsgesellschaft e.V.) zertifiziert.

Auch während der Corona-Pandemie konnte das Team um Univ.-Prof. Helmut Friess zu jeder Zeit die Versorgung der onkologischen und Notfall-Patienten sicherstellen, und dies auf bewährt hohem Niveau.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen erstklassigen Auszeichnungen!

    

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Experten der Chirurgie des Universitätsklinikums rechts der Isar in München belegen erstmals Unterschiede im Fettstoffwechsel von Darmkrebszellen und entdecken einen Ansatz für neue Krebstherapien

Prof. Klaus-Peter Janssen konnte in enger Kooperation mit weiteren Forscher*innen und Mediziner*innen eine spezifische Lipid-Signatur von Darmkrebszellen nachweisen – Nahezu wie ein „Fingerabdruck“ kann diese Signatur gesunde Zellen von Krebszellen unterscheiden und erlaubt Aussagen über den Krankheitsverlauf

Die Frage nach der „Energiequelle“ bösartiger Tumore ist nach wie vor eine zentrales Thema der Krebsforschung. Wäre diese bekannt, so könnte man den Tumor sprichwörtlich „aushungern“. Die Grundlagen hierfür haben jetzt Forscher*innen und Mediziner*innen der Technischen Universität München (TUM) am Universitätsklinikum rechts der Isar und am ZIEL – Institute for Food & Health – in Freising gelegt, in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen der Universitäten in Regensburg, Dresden, Leiden (NL) und des Weill Cornell College in New York. Sie lieferten erstmals Belege dafür, dass sich der Fettstoffwechsel in gesunden Zellen der Darmschleimhaut und Darmkrebszellen „grundlegend unterscheidet“, wie Prof. Klaus-Peter Janssen, Biologe in der Chirurgischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums rechts der Isar sagt. „Daraus könnten sich neuartige Möglichkeiten der Krebstherapie ergeben, die direkt im veränderten Stoffwechsel des Tumors ansetzen.“ Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden im renommierten Fachjournal „Gastroenterology“ veröffentlicht („The colorectal cancer lipidome – identification of a robust tumor specific lipid species signature“).

Prof. Dr. Klaus-Peter Janssen,

Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Foto: Klinikum rechts der Isar

 

Lichtmikroskopische Aufnahme eines gefärbten Gewebeschnitts   eines Darmtumors, Lipide (Triglyceride, Neutralfette) sind leuchtend rot gefärbt, die Zellkerne in Blau (Färbung mit Ölrot-O und Hämatoxylin).

Bildquelle: K-P. Janssen

 

Unterschiedliche Messergebnisse und Messmethoden bei der Bestimmung der Lipide führten bislang zu Inkonsistenz, ob überhaupt Lipide bei Darmkrebs verändert sind. Um Klarheit zu schaffen, entnahmen Chirurg*innen am Klinikum rechts der Isar Gewebeproben aus operativ entfernten Tumoren von insgesamt 144 Patient*innen mit Darmkrebs. Die Betroffenen hatten vor dem Eingriff ihre Zustimmung erteilt, dass die Proben für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden dürfen. „Ohne die Unterstützung der Patient*innen wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen“, unterstreicht Janssen. Die Gewebeproben wurden vor Ort umgehend aufbereitet und anschließend am ZIEL in Freising sowie an der Universitätsklinik Regensburg per Massenspektrometrie analysiert. Das ist ein biochemisches Verfahren, mit dem sich nach spezieller Vorbereitung Art und Masse bestimmter Moleküle in einem Gewebe quantitativ bestimmen lassen – in diesem Fall von rund 200 verschiedenen Lipiden.

Die Einteilung der Patient*innen in zwei Gruppen („Kohorten“) konnte zeigen, dass es sich um keine Zufallsbefunde, sondern um reproduzierbare Messergebnisse handelt, da entnommene Gewebeproben separat analysiert und anschließend miteinander verglichen wurden. Zudem wurden unabhängig davon Analysen von Gewebeproben einer weiteren Gruppe von 20 Darmkrebs-Patient*innen herangezogen, die völlig unabhängig aufbereitet und analysiert worden waren. Auf diese Weise konnten die Forscher*innen in allen drei Kohorten nachweisen, dass „Darmkrebszellen tatsächlich eine spezifische Lipid-Signatur haben“, sagt Janssen, dass sie also ein bestimmtes Muster  verschiedener Lipid-Moleküle aufweisen – „gewissermaßen ein Fingerabdruck, mit dem sich sehr zuverlässig Krebszellen von normalen Zellen unterscheiden lassen. Diese Signatur hat auch prognostische Bedeutung, erlaubt also Aussagen über den Krankheitsverlauf.“

Im Zusammenhang mit den Veränderungen der Lipide war auch die Aktivität bestimmter Gene, die den Bauplan für verschiedene Enzyme liefern, im Tumorgewebe stark verändert. Enzyme als funktionelle Eiweiße sind entscheidend für die Herstellung von Stoffwechselprodukten wie Lipiden. Exakt hier könnte man ansetzen, um Krebszellen die Energiezufuhr abzuschneiden und so ihr Wachstum zu bremsen – indem man Wirkstoffe findet, die gezielt einzelne dieser Enzyme aktivieren oder hemmen, um so den Krebs medikamentös „auszuhungern“, erklärt der Forscher Janssen.

Als entscheidender Faktor erwies sich die enge Kooperation von Forscher*innen und Mediziner*innen. Die umstrittene Frage nach Unterschieden in der Lipid-Signatur konnte dank der engen Zusammenarbeit und räumlichen Nähe von Forscher*innen und Mediziner*innen im Universitätsklinikum rechts der Isar sowie die Kooperation mit den Kolleg*innen der TUM in Weihenstephan, die es in dieser Form nur selten gibt, gelöst werden. Dabei war sie hier ganz besonders wichtig. Denn: „Lipide in Gewebeproben sind besonders sensible Moleküle, die sich zum Teil rasch biochemisch verändern und leicht zerfallen“, erklärt Janssen. Wird entnommenes Tumorgewebe daher nicht sofort nach der Entnahme schockgefroren, fachgerecht weiterverarbeitet und gelagert, ist ein Teil der besonders empfindlichen Lipide bereits zerstört und das Ergebnis der Analyse somit verfälscht. Genau das könnte möglicherweise ein Grund für die Inkonsistenz bisheriger Studien gewesen sein: Nicht überall ist so eine enge Zusammenarbeit gewährleistet. Dass eine Lagerung von Gewebeproben unter nicht optimalen Bedingungen und über längere Zeit das Lipid-Muster verändert, konnten Janssen und seine Kollegen in ihrer aktuellen Arbeit ebenfalls klar belegen. Sie konnten zeigen, dass manche Lipide in Gewebeproben stabil bleiben, somit gut als „Biomarker“ geeignet sind, andere dagegen rasch abgebaut werden, zum Teil bereits eine Stunde nach der Operation völlig verändert sind.

Unter dem Stichwort „Lipidomics“ ist ein neues Forschungsfeld entstanden. Bekanntlich unterscheidet sich der Stoffwechsel gesunder und kranker Zellen. Das heißt, die Art und Menge der darin entstehenden Moleküle wie Zucker, Eiweiße (Proteine) und Lipide, also fettartige Moleküle. Die Lipide sind wichtig für die Energiegewinnung und Speicherung einer Zelle, aber auch als zentrale Bestandteile von Zellmembranen oder als Signalmoleküle. „Die Gesamtheit aller Lipide einer Zelle bezeichnet man dabei als Lipidom“, erklärt Prof. Klaus-Peter Janssen. Von diesem Begriff leitet sich „Lipidomics“ ab – “ein ganz neues Feld der Forschung”. Darin geht es darum, das „Lipidom“ verschiedener Zellen miteinander zu vergleichen – und aus Unterschieden sowie Veränderungen Rückschlüsse zu ziehen: Wie unterscheidet sich also zum Beispiel das Lipid-Muster einer Darmkrebszelle im Vergleich zu einer gesunden Zelle der Darmschleimhaut? Gibt es womöglich Veränderungen, die typisch für Krebszellen sind – und lässt sich dieses Wissen nutzen, um gezielt neue Wirkstoffe zu entwickeln?

„Lipidomics“ ist ein Teilbereich der bekannteren „Metabolomics“. Dieser Fachbereich schließt alle Stoffwechselprodukte einer Zelle mit ein, das „Metabolom“ also. Der Fokus vieler Arbeitsgruppen lag bislang meist auf Zuckern, Nukleinsäuren (DNA, RNA) und Eiweißen, die sich leichter analysieren lassen. Lipide sind nicht nur sensitiver. „Sie waren auch mit den gängigen Methoden lange Zeit nur  sehr aufwendig messbar“, sagt Janssen. „Erst seit sich das geändert hat, sind sie ins Zentrum gerückt.“

Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem wichtigen Fortschritt in der Krebsforschung.

 

Weiterführende Informationen:

 

Klinikum rechts der Isar/Klinik und Poliklinik für Chirurgie:

Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München widmet sich mit 1.161 Betten und rund 6.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre. Jährlich profitieren rund 65.000 Patientinnen und Patienten von der stationären und rund 265.000 Patientinnen und Patienten von der ambulanten Betreuung. Das Klinikum ist ein Haus der Supra-Maximalversorgung, das das gesamte Spektrum moderner Medizin abdeckt. Seit 2003 ist das Klinikum rechts der Isar eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaats Bayern.

 

„Wissen schafft Heilung“ – das ist der Leitsatz der Medizin an der TU München. Er steht für eine besonders enge Verbindung zwischen medizinischer Forschung und Versorgung der Patienten: Jede neue Erkenntnis der Ärzte und Wissenschaftler kommt hier den Patienten möglichst direkt zugute. Und die Anforderungen, die die Ärzte in ihrer täglichen Arbeit für die Patienten erfahren, wirken sich wiederum auf die Zielsetzung der Forschungsprojekte aus. So arbeiten die Ärzte und Wissenschaftler von Klinikum rechts der Isar und Fakultät für Medizin Hand in Hand daran, sowohl den Patienten von heute als auch denen von morgen bestmögliche Hilfe anbieten zu können. Mit dieser Philosophie ist die Medizin der TUM international erfolgreich: Das Klinikum rechts der Isar und die Fakultät für Medizin der TUM stehen gemeinsam für Medizin mit weltweitem Renommee – in Patienten-versorgung, Forschung und Lehre.

 

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie beinhaltet die Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Friess betreut unser Team aus rund zehn spezialisierten Oberärzten und 30 Fach- und Assistenzärzten sowie einer hochmotivierten Pflege unsere Patientinnen und Patienten umfassend und individuell. Unsere Klinik ist ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum. Wir sind Teil des zertifizierten Onkologischen Zentrums des Klinikums rechts der Isar. Darüber hinaus sind wir ein von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie ausgezeichnetes Exzellenzzentrum für die operative Behandlung von Speiseröhre und Magen, ebenso sind wir als Exzellenzzentrum für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse benannt. Durch Spitzenforschung sowie durch die Stiftung Chirurgie TU München und damit verbundene Sonderfinanzierungen bewahrt sich unsere chirurgische Klinik einen technologischen Vorsprung gegenüber anderen Kliniken.

 

Stiftung Chirurgie TU München:

Die Stiftung Chirurgie TU München ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, anerkannt durch die Regierung von Oberbayern (Az. Regierung von Oberbayern: 12.1-1222.1M/C-11). Ziel der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Die Stiftung ermöglicht über Spenden von Privatpersonen, Patientinnen und Patienten, die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältiger Art und Weise zu fördern. Sie setzt sich beispielsweise ein für Forschung und medizinischen Fortschritt, gut aus- und weitergebildetes Personal sowie bauliche Erneuerungen. Jede Spende ist willkommen. Sie erhalten eine steuerlich absetzbare Spenden-bescheinigung.

 

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München – Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Direktion Chirurgie, Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess
Tel.: +49 89 4140- 2121, E-Mail: helmut.friess@tum.de

 

 

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess, Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

 

 

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Gemeinsam helfen verbindet – Benefiz-Golfturnier zugunsten der Stiftung Chirurgie TU München

Foto (v.l.n.r.): Volker Rech (Key Account Manager Sport, die Bayerische), Dr. Nadine Westphal (Vorstand Marketing, Stiftung Chirurgie TU München), Patrick Lindner (Sänger & Schirmherr Benefiz-Golfturnier), Dr. Herbert Schneidemann (Vorstandsvorsitzender, die Bayerische), Dietmar Gröbl (Unternehmer & Botschafter Stiftung Chirurgie TU München), Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess, (Klinikdirektor Chirurgische Klinik des Klinikums rechts der Isar und Stifter)

 

Mit dem Aufruf zum “DIE BAYERISCHE & FRIENDS” Benefiz-Golfturnier unter der Leitung von Volker Rech zugunsten der Stiftung Chirurgie TU München hat es die Bayerische geschafft, alle Kräfte zu vereinen, um ganz nach ihrem Motto „Jeder soll in Zukunft so gut versorgt sein, damit sich irgendwann keiner mehr versichern muss.“ in unser aller Gesundheit zu investieren.

 

Was macht die von Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess ins Leben gerufene Stiftung Chirurgie TU München? „Wir arbeiten daran, lebensrettende Therapien und technische Neuheiten bei gastrointestinalen Tumoren, beispielsweise an der Bauchspeicheldrüse, zu entwickeln und anzuwenden und damit die Organisation und Logistik der Klinik zu verbessern.“, so der weltweit renommierte Chirurg. Neben Forschung als Basis für medizinischen Fortschritt, Nachwuchsförderung und Weiterbildung ist auch die Finanzierung einer Stiftungsprofessur geplant. Mehr erfahren Sie hier.

 

Der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen, Dr. Herbert Schneidemann unterstreicht, „wir stehen für Sicherheit, Prävention und Vorsorge. Indem wir uns auf die Vorsorge konzentrieren, können wir dazu beitragen, das Versichern vielleicht sogar irgendwann überflüssig zu machen.“

 

Diesen Ansatz fand auch Patrick Lindner gut und stellte sich sofort als Schirmherr und Moderator der Abendveranstaltung zur Verfügung. Unter dem Motto „Gemeinsam helfen“ spendete auch gleich sein guter Freund Otto Waalkes ein Ottifanten-Bild. Stiftungsbotschafter Dietmar Gröbl bat Heidi Beckenbauer um Unterstützung und prompt gab es ein signiertes FC-Bayern Trikot als Spende, um nur einige Beispiele von spontaner großartiger Unterstützung zu nennen.

 

„Gemeinsam helfen“ verbindet auch über sportliche „Grenzen“ hinaus schallte es aus der SECHZGER ALM, das die Bayerische als Haupt-Sponsor des TSV 1860 München für die Preisverleihung und Siegerehrung des Benefiz-Golfturniers „die Bayerische & Friends“ gewählt hat. Die Abendveranstaltung unter Leitung von Volker Rech fand ihren Höhepunkt mit einem Überraschungs-Konzert des Schirmherrn Patrick Lindner.

 

Der Spendenerlös der Benefizveranstaltung in Höhe von € 50.000 konnte feierlich von Herrn Dr. Schneidemann, dem Vorstandsvorsitzenden der Bayerischen, an die Vertreter*innen der Stiftung Chirurgie TU München überreicht werden. Stifter Herr Prof. Friess und Marketingvorstand Frau Dr. Nadine Westphal bedankten sich herzlich im Namen der Stiftung für diese großzügige Spende.

 

Spenden auch Sie und helfen Sie mit beim Kampf gegen Krebs: Bitte überweisen Sie auf das SPENDENKONTO der Stiftung Chirurgie TU München unter IBAN: DE02300606010007225652, BIC (Swift Code): DAAEDEDDXXX oder als Onlinespende.

 

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Oberarzt der Chirurgie Prof. Dr. Marc E. Martignoni erhält Würdigung als „Ausgezeichneter Spezialist für Ernährungsmedizin“

Das unabhängige Rechercheinstitut MINQ würdigt Ärztinnen und Ärzte, die über besondere medizinische Leistungen verfügen.

Anhand objektiver und journalistischen Kriterien sowie basierend auf der subjektiven Einschätzung von Patentinnen und Patienten und Ärztinnen und Ärzten erhielt Prof. Dr. med. Marc Martignoni, 1. Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar, die Würdigung als „Ausgezeichneter Spezialist für Ernährungsmedizin 2021/2022“.

 

Prof. Dr. Marc E. Martignoni, 1. Oberarzt Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Prof. Martignoni beschäftigt sich neben seiner Tätigkeit als Chirurg unter anderem mit dem Spezialgebiet Ernährung und fungiert als Leiter des Ernährungsteams am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München.

Im Rahmen seiner Aufgabe als Leiter der Arbeitsgruppe Ernährung und Krebs des Tumorzentrums München hat an den deutschen Leitlinien in punkto Ernährung und Krebs federführend mitgewirkt und ist Mitherausgeber mit Prof. Hauner des Tumormanual Ernährung und Krebs.

„Mir ist es einfach wichtig, dass die Patientinnen und Patienten nach der Operation wieder gerne essen und wieder an Gewicht zunehmen, da dies für ihren Genesungsverlauf bedeutsam ist.“, so der Chirurg und Ernährungsmediziner.

In Zusammenarbeit mit Herrn Alfons Schuhbeck gibt es zudem einen Ernährungskurs nach Operation oder Chemotherapie – „Medizin trifft Ernährung“ für Patientinnen und Patienten.

 

Weiterführende Informationen:

Klinikum rechts der Isar/Klinik und Poliklinik für Chirurgie:

Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München widmet sich mit 1.161 Betten und rund 6.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre. Jährlich profitieren rund 65.000 Patientinnen und Patienten von der stationären und rund 265.000 Patientinnen und Patienten von der ambulanten Betreuung. Das Klinikum ist ein Haus der Supra-Maximalversorgung, das das gesamte Spektrum moderner Medizin abdeckt. Seit 2003 ist das Klinikum rechts der Isar eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaats Bayern.

„Wissen schafft Heilung“ – das ist der Leitsatz der Medizin an der TU München. Er steht für eine besonders enge Verbindung zwischen medizinischer Forschung und Versorgung der Patienten: Jede neue Erkenntnis der Ärzte und Wissenschaftler kommt hier den Patienten möglichst direkt zugute. Und die Anforderungen, die die Ärzte in ihrer täglichen Arbeit für die Patienten erfahren, wirken sich wiederum auf die Zielsetzung der Forschungsprojekte aus. So arbeiten die Ärzte und Wissenschaftler von Klinikum rechts der Isar und Fakultät für Medizin Hand in Hand daran, sowohl den Patienten von heute als auch denen von morgen bestmögliche Hilfe anbieten zu können. Mit dieser Philosophie ist die Medizin der TUM international erfolgreich: Das Klinikum rechts der Isar und die Fakultät für Medizin der TUM stehen gemeinsam für Medizin mit weltweitem Renommee – in Patienten-versorgung, Forschung und Lehre.

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie beinhaltet die Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Friess betreut unser Team aus rund zehn spezialisierten Oberärzten und 30 Fach- und Assistenzärzten sowie einer hochmotivierten Pflege unsere Patientinnen und Patienten umfassend und individuell. Unsere Klinik ist ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum. Wir sind Teil des zertifizierten Onkologischen Zentrums des Klinikums rechts der Isar. Darüber hinaus sind wir ein von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie ausgezeichnetes Exzellenzzentrum für die operative Behandlung von Speiseröhre und Magen, ebenso sind wir als Exzellenzzentrum für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse benannt. Durch Spitzenforschung sowie durch die Stiftung Chirurgie TU München und damit verbundene Sonderfinanzierungen bewahrt sich unsere chirurgische Klinik einen technologischen Vorsprung gegenüber anderen Kliniken.

Stiftung Chirurgie TU München:

Die Stiftung Chirurgie TU München ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, anerkannt durch die Regierung von Oberbayern (Az. Regierung von Oberbayern: 12.1-1222.1M/C-11). Ziel der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Die Stiftung ermöglicht über Spenden von Privatpersonen, Patientinnen und Patienten, die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältiger Art und Weise zu fördern. Sie setzt sich beispielsweise ein für Forschung und medizinischen Fortschritt, gut aus- und weitergebildetes Personal sowie bauliche Erneuerungen. Jede Spende ist willkommen. Sie erhalten eine steuerlich absetzbare Spenden-bescheinigung.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München – Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Direktion Chirurgie, Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess
Tel.: +49 89 4140- 2121, E-Mail: helmut.friess@tum.de

 

 

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess, Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

 

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Chirurgische Forschungsgruppe „MITI“ am Universitätsklinikum rechts der Isar entwickelt digital gesteuertem Robotik-Arm und eröffnet weltweit einzigartige Untersuchungsmöglichkeiten auf Distanz

Schutz gegen das Coronavirus durch Telemedizin – Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ProteCT ermöglicht Diagnostik und Therapie aus Distanz und setzt die Robotik für effektiven Infektionsschutz durch Telemedizin ein.

Zur Evaluation des Systems wurde bereits mit großem Erfolg eine klinische Studie an zwanzig echten Notaufnahme-Patienten am Klinikum rechts der Isar durchgeführt. Das Studienkonzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der Ethikkommission erarbeitet. Eine derartige Studie eines vollständig funktionsfähigen robotischen telediagnostischen Systems an realen Patienten ist in dieser Form bisher einzigartig und wurde auf dem diesjährigen CARS Kongress vorgestellt und sehr positiv aufgenommen.

Als besondere Auszeichnung erhielten die Ingenieur*innen und Mediziner*innen um MITI-Leiter Prof. Dirk Wilhelm von der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar Ende Juli für ProteCTden Hamlyn Design Award 2021. Dieser renommierte Preis wurde während des Hamlyn Symposium on Medical Robotics 2021 des Imperial College London virtuell verliehen.

Ein Roboterarm in der Kabine beim Abtasten des Bauchs des Testpatienten (Foto: Andrea Eppner, Klinikum rechts der Isar)

Coronainfiziert oder nicht? Das ist oft unklar, wenn Patient*innen mit Beschwerden in die Notaufnahme kommen. Mediziner*innen und Pflegekräfte schützen sich bei der ersten Untersuchung zwar so gut sie können, doch trotz aller Vorsicht bleibt immer ein Restrisiko, sich anzustecken. Expert*innen der Forschungsgruppe für minimal-invasive interdisziplinäre therapeutische Intervention (MITI) der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) wollen dieses Risiko weiter reduzieren – mit einem robotischen Telediagnostiksystem, das eine berührungsfreie und damit noch sicherere Untersuchung erlaubt.

„ProteCT“ (Protection against the Coronavirus through Robot-Assisted Telemedicine), nennt sich das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt, das in enger Kooperation mit der „Munich School of Robotics and Machine Intelligence“ (MSRM, Leitung: Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin) der TUM und der Franka Emika GmbH durchgeführt wird. Ziel sei „die Entwicklung eines robotergestützten Systems für die Untersuchung potenziell infektiöser Patienten“, erklärt Prof. Dirk Wilhelm, klinischer Leiter der Forschungsgruppe MITI am Klinikum rechts der Isar. Er ist auch Präsident des internationalen Kongresses CARS 2021 (Computer Assisted Radiology and Surgery), der vom 21. bis 25. Juni am Universitätsklinikum rechts der Isar in München stattfand – pandemiebedingt online. Forscher*innen aus aller Welt hatten dabei auch die Gelegenheit, ProteCT virtuell in Aktion zu erleben. Das Projekt erhielt dabei große Anerkennung durch das internationale Fachpublikum.

„Das System soll künftig eingesetzt werden, um Mitarbeiter des Gesundheitswesens zu unterstützen, sagt der Chirurg und Forscher Wilhelm. „Damit soll die Sicherheit sowohl für die Patienten als auch für das ärztliche Personal verbessert werden.“ Denn: Auch wenn sich Mediziner*innen und Pflegekräfte mit FFP2-Maske, Schutzanzug und vielem mehr schützen: Eine Garantie, sich bei der Untersuchung nicht anzustecken, gibt es nicht.

Das Robotersystem soll dieses Restrisiko weitgehend ausschalten: „Unsere langfristige Vision ist es, eine technische Lösung zu schaffen, die einer konventionellen Untersuchung in nichts nach steht“, sagt Daniel Ostler, technischer Leiter des Projekts und damit des großen interdisziplinären Teams innerhalb der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, zu dem Expert*innen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizin und vielen anderen gehören.

Ob das System das leisten kann und wie zuverlässig so gewonnene Ergebnisse sind, wurde zunächst an zehn gesunden Proband*innen im Universitätsklinikum rechts der Isar untersucht: Testpersonen unterzogen sich dazu in einer großen mit Hightech-Geräten ausgestatteten Kabine einer umfangreichen Diagnostik – ohne direkten Kontakt zu Mediziner*innen. Die Untersuchung folgte dabei einem festen Ablauf: Ein Arzt führte zunächst per Videoschalte ein Anamnesegespräch mit den Testpatient*innen. „Neueste Übertragungstechnik hilft uns hier eine vertrauensvolle Arzt-Patienten-Beziehung trotz räumlicher Trennung sicherzustellen“, erklärt Jonas Fuchtmann, Ingenieur im MITI-Team. Einfache Untersuchungen führen Proband*innen dann nach Anweisung des Arztes und von Videoanleitungen unterstützt selbst durch, darunter das Messen von Körpertemperatur, Blutdruck und Sauerstoffsättigung.

Nach dieser Basisdiagnostik untersuchte einer von insgesamt zwei Hightech-Roboterarmen die Testpatient*innen im Stehen und Liegen. Wichtig zu wissen: Diese Untersuchung erfolgte nicht automatisiert: Arzt oder Ärztin lenken mithilfe einer Steuerungskonsole von einem Kontrollraum aus jede Bewegung der Roboterarme. Dank der Kameras in der Kabine, die Livebilder auf zwei Monitore im Steuerungsraum übertragen, hat der Untersuchende die Testperson dabei stets gut im Blick und kann sie auch hören: Für einen besonders natürlichen Klangeindruck sind Raummikrofone an der Decke der Kabine angebracht.

Roboterarm eins ist für die Untersuchung des Bauchraums und des Brustkorbs mit drei Aufsätzen ausgestattet, mit denen er die Herztöne aufzeichnen, den Bauch abtasten und die Brust beklopfen und abhören kann – notwendige Untersuchungen um etwa Anzeichen einer Lungenentzündung zu erkennen. Die Aufsätze sind dazu mit Membranen, teils mit Minimikrofonen und vor allem mit sensiblen Kraftsensoren ausgestattet. Sie verhindern, dass die Roboterfinger zu stark zudrücken. Bewegt der Untersuchende die Steuerungskonsole, spürt er zudem einen wachsenden Widerstand. „Die Stärke des Widerstands lässt sich dabei genau einstellen und anpassen“, erklärt Ingenieur Fuchtmann.

Bei den ersten Tests kamen alle Studienteilnehmer*innen gut mit den Anweisungen zurecht und gaben an, sich trotz der ungewohnten Untersuchung nicht unwohl gefühlt zu haben – von Anfang an ein wichtiges Anliegen der Forscher: Schon bei der Entwicklung habe man großen Wert darauf gelegt, „dass Patient*innen bei der Untersuchung stets das Gefühl haben, geborgen zu sein“, erklärt Maximilian Berlet, Arzt der Klinik und Poliklinik für Chirurgie. „Sie sollen sich nicht erschrecken und keine Angst haben.“ Darum sind die Wände der Untersuchungskabine aus Glas: So sind möglicherweise ansteckende Patient*innen von den Untersuchenden getrennt, haben aber nie das Gefühl, allein einem maschinellen System ausgeliefert zu sein. „Auf der anderen Seite der Glaswand können sie immer jemanden sehen, das empfinden viele als beruhigend“, sagt Berlet.

 

Corona-Abstrich per Roboterarm: Durch eine kleine Öffnung führt der Roboterarm einen Abstrichtupfer in den Rachen von MITI-Ingenieur Roman Krumpholz ein, der fürs Foto den Testpatienten gibt. (Foto: Andrea Eppner, Klinikum rechts der Isar)

Corona-Abstrich von Roboterhand: Selbst eine kontaktarme Blutabnahme in der Kabine ist möglich. In der Glaswand gibt es dazu eine Schleuse, durch die die Testperson ihren Arm hierfür nach draußen schiebt. Die Untersuchung von Mund und Rachen sowie der Corona-Abstrich erfolgten ganz zum Schluss mit dem zweiten Roboterarm. Die Testperson sitzt dabei auf einem Hocker, mit dem sie jederzeit nach hinten wegrollen kann, wenn sie bei der Untersuchung Angst bekommt oder sich erschreckt. Sie entscheidet zudem selbst, wann der Roboter loslegen darf – mit einem Tritt auf ein Pedal setzt sie das Gerät in Bewegung. Dann greift sich der Roboterarm einen Abstrichtupfer, führt diesen vorsichtig in den offenen Mund der Testperson ein und führt autonom mit einer kreisförmigen Bewegung vorsichtig den Rachenabstrich durch. In der Vorstudie haben sich diese Vorkehrungen als sehr wichtig erwiesen: Proband*innen fühlten sich dadurch weniger ausgeliefert, weil sie Kontrolle über die Untersuchung erhielten.

Auch die Dauer der Untersuchung zeigte sich als praxistauglich: Rund 13 Minuten erforderte ein vollständiger Durchlauf im Schnitt. „Etwa so lang wie eine vergleichbare, konventionelle Untersuchung in der Notaufnahme“, sagt Mediziner Berlet. Danach werden Kabine und Geräte nach einem strengen Plan gereinigt, den die Forscher*innen zusammen mit Hygieneexperten des Universitätsklinikums ausgetüftelt haben. Die Dauer der Reinigung – rund 15 Minuten – ist ebenfalls vergleichbar mit einer konventionellen Untersuchung.

Tests an Patient*innen im Klinikum rechts der Isar: Inzwischen haben die Forscher*innen schon den nächsten Schritt gewagt – von gesunden Testpersonen zu Patient*innen in der Notaufnahme. Wie Patient*innen in so einer Situation auf das Robotersystem reagieren, will man dabei an Menschen mit eher harmlosen Beschwerden herausfinden. „Unsere Studie soll dazu dienen, die ersten Ergebnisse zu bestätigen“, sagt Prof. Wilhelm, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Chirurgie. ProteCT ist dabei nur eines von vielen robotischen Projekten, die derzeit am MITI und am Zentrum für Medizinische Robotik und Maschinelle Intelligenz (MRMI) laufen. „Wir wollen Roboter dafür einsetzen, die medizinische Versorgung langfristig zu verbessern und Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu unterstützen“, sagt Wilhelm. „ProteCT ist hierbei nur ein erster von vielen Ansätzen.“

Prof. Dr. Dirk Wilhelm, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Chirurgie

und MITI-Leiter

Bewährt sich das System, könnte es künftig nicht nur bei Infektionskrankheiten wie Covid-19 gute Dienste leisten. Denkbar ist auch der telemedizinische Einsatz in Krisengebieten über große Distanz. So könnten Spezialist*innen des Klinikums rechts der Isar zum Beispiel Patient*innen untersuchen, die sich weit entfernt befinden oder denen eine Vorstellung im Krankenhaus nicht möglich ist. Derartige Systeme eignen sich aber auch klinikintern, etwa für die Versorgung auf einer Infektionsstation.

 

Weiterführende Informationen:

KLINIKUM RECHTS DER ISAR/KLINIK UND POLIKLINIK FÜR CHIRURGIE:
Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München widmet sich mit 1.161 Betten und rund 6.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre. Jährlich profitieren rund 65.000 Patientinnen und Patienten von der stationären und rund 265.000 Patientinnen und Patienten von der ambulanten Betreuung. Das Klinikum ist ein Haus der Supra-Maximalversorgung, das das gesamte Spektrum moderner Medizin abdeckt. Seit 2003 ist das Klinikum rechts der Isar eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaats Bayern.

„Wissen schafft Heilung“ – das ist der Leitsatz der Medizin an der TU München. Er steht für eine besonders enge Verbindung zwischen medizinischer Forschung und Versorgung der Patienten: Jede neue Erkenntnis der Ärzte und Wissenschaftler kommt hier den Patienten möglichst direkt zugute. Und die Anforderungen, die die Ärzte in ihrer täglichen Arbeit für die Patienten erfahren, wirken sich wiederum auf die Zielsetzung der Forschungsprojekte aus. So arbeiten die Ärzte und Wissenschaftler von Klinikum rechts der Isar und Fakultät für Medizin Hand in Hand daran, sowohl den Patienten von heute als auch denen von morgen bestmögliche Hilfe anbieten zu können. Mit dieser Philosophie ist die Medizin der TUM international erfolgreich: Das Klinikum rechts der Isar und die Fakultät für Medizin der TUM stehen gemeinsam für Medizin mit weltweitem Renommee – in Patienten-versorgung, Forschung und Lehre.

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie beinhaltet die Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Friess betreut unser Team aus rund zehn spezialisierten Oberärzten und 30 Fach- und Assistenzärzten sowie einer hochmotivierten Pflege unsere Patientinnen und Patienten umfassend und individuell. Unsere Klinik ist ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum. Wir sind Teil des zertifizierten Onkologischen Zentrums des Klinikums rechts der Isar. Darüber hinaus sind wir ein von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie ausgezeichnetes Exzellenzzentrum für die operative Behandlung von Speiseröhre und Magen, ebenso sind wir als Exzellenzzentrum für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse benannt. Durch Spitzenforschung sowie durch die Stiftung Chirurgie TU München und damit verbundene Sonderfinanzierungen bewahrt sich unsere chirurgische Klinik einen technologischen Vorsprung gegenüber anderen Kliniken.

STIFTUNG CHIRURGIE TU MÜNCHEN:
Die Stiftung Chirurgie TU München ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, anerkannt durch die Regierung von Oberbayern (Az. Regierung von Oberbayern: 12.1-1222.1M/C-11). Ziel der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Die Stiftung ermöglicht über Spenden von Privatpersonen, Patientinnen und Patienten, die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältiger Art und Weise zu fördern. Sie setzt sich beispielsweise ein für Forschung und medizinischen Fortschritt, gut aus- und weitergebildetes Personal sowie bauliche Erneuerungen. Jede Spende ist willkommen. Sie erhalten eine steuerlich absetzbare Spenden-bescheinigung.
Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München – Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Direktion Chirurgie, Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess
Tel.: +49 89 4140- 2121, E-Mail: helmut.friess@tum.de

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess, Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

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„Ein großer Gewinn an Lebensqualität“ – zum Tag der Organspende (5. Juni)

Rund 9200 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen benötigen eine Niere.

Zum Tag der Organspende am Samstag (5. Juni) erklärt Privatdozent Dr. Volker Aßfalg, Chirurg und Leiter Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum rechts der Isar in München, was Patienten über die Transplantation wissen müssen – und wie eine solcher Eingriff das Leben von Betroffenen verbessern kann.

PD Dr. Volker Aßfalg

Hier geht es zum Interview: https://www.mri.tum.de/news/ein-grosser-gewinn-lebensqualitaet-zum-tag-der-organspende-5-juni

 

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Ars et Sanitas-Künstlerin Frau Angelika Michalik übergibt Kunstwerk an Familie Swatosch

Was für ein schönes Ereignis zum Pfingstwochenende! Ars et Sanitas-Künstlerin Frau Angelika Michalik übergibt persönlich ihr Kunstwerk an die Käufer Familie Swatosch.

Die Künstlerin Frau Michalik beschreibt Ihre Bilder so, „Meine Bilder geben mir während des Malvorgangs den Aufbau und die Farbkomposition vor. Sie sind ein Ausdruck von Kraft und Energie und sie sprechen Gefühle an. Sie suchen sich ihren Platz aus, wo sie hängen möchten.“

Dieser bildliche Kommunikationsweg hat funktioniert. Frau Swatosch ist beim Besuch der Ausstellung immer an einem Bild stehen geblieben. Mit diesem Bild verbindet sie, „dass alles positiv ausgegangen ist“. Diese positive Erinnerung hängt jetzt an einem guten Platz, an dem sie oft am Tag vorbeigehen, verrät uns die Käuferin.  „Jedes Mal, wenn ich daran vorbeigehe, entdecke ich etwas Neues, das inspiriert mich“, fügt sie lächelnd hinzu. Sie und Ihr Mann haben sich spontan entschieden, das Ars et Sanitas-Projekt und damit die Kunst und die Stiftung Chirurgie TU München gleichermaßen zu unterstützen. Denn von jedem verkauften Kunstwerk gehen 50 Prozent an die Stiftung. Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Stifter und Klinikdirektor der Chirurgischen Klinik Herr Prof. Dr. Helmut Friess freut sich insbesondere, wenn während der Corona-Zeit die Kunst gefördert wird. Wir wünschen Familie Swatosch viel Freude mit dem wunderschönen Bild!

Familie Swatosch (links) und Künstlerin Frau Angelika Michalik

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„Es sind meist persönliche Brücken, aus denen sich Straßen entwickeln.“ Klinikpartnerschaft: MdB Dr. Wolfgang Stefinger besucht Chirurgie des Universitätsklinikums rechts der Isar

Die Klinikpartnerschaft zwischen dem Komfo Anokye Teaching Hospital (KATH) in Kumasi in Ghana und dem Universitätsklinikum rechts der Isar erhält eine weitere Förderzusage über 100.000 Euro. Zudem wurde Dr. Victor Chawey von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie mit der ersten Leonard-Schweiberer Medaille für internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet. Dr. Stefinger (MdB) gratulierte bei einem Vorort-Besuch im der Chirurgie. Gefördert  wird die Klinikpartnerschaft durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – BMZ und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung.

MdB Dr. Wolfgang Stefinger (vorne links), Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess (vorne rechts), Preisträger Dr. Victor Chawey (hinten links), Oberarzt PD Dr. Dr. Daniel Hartmann (hinten rechts)
Dr. Nadine Westphal (Bereichsleitung Klinikentwicklung, Klinik und Poliklinik für Chirurgie), Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess (Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie), Dr. Wolfgang Stefinger (MdB), Dr. Victor Chawey (Preisträger, KATH)

Ziel der aktuellen Förderung ist die nachhaltige Verbesserung der hygienischen Standards und der intensivmedizinischen Versorgung in Kumasi sowie in der Ashanti-Region. Als zweitgrößtes Universitätsklinikum des Landes erfüllt das KATH die zentrale Versorgungs- und Ausbildungsfunktion und ist das wichtigste medizinische Referenzzentrum für die Ashanti-Region und Nordghana sowie Teile der Nachbarländer Burkina Faso, Togo und Elfenbeinküste. Die Ashanti-Region selbst ist mit 5,8 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste der 16 Verwaltungszonen Ghanas.

Dr. Wolfgang Stefinger (MdB), der sich schon seit vielen Jahren für die deutsch-afrikanische Entwicklungszusammenarbeit im Bundestag engagiert, sagte über die Auszeichnung für Dr. Chawey:  „Ich begrüße es sehr, dass die seit 2017 bestehende Klinikpartnerschaft jetzt um die Themen Covid-19 und Mithilfe beim Aufbau eines onkologischen Zentrums erweitert werden konnte und so weiter erfolgreich fortgeführt werden kann.“ Die besondere Auszeichnung bekam Dr. Chawey im April von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie für seine Verdienste um die internationale Zusammenarbeit und sein großes Engagement. Dem CSU-Bundestagsabgeordneten Dr. Stefinger liegt vor allem die Entschlackung des Bewerbungsprozesses und die Entfernung bürokratischer Hürden am Herzen.

Klinikdirektor Prof. Helmut Friess sagte: „Es sind meist persönliche Brücken, aus denen sich Straßen entwickeln.“ Er kennt Herrn Dr. Chawey aus Ghana seit vielen Jahren und lobt die gut funktionierende Zusammenarbeit vor Ort. Nach Angaben des federführenden Oberarztes, Privatdozent Dr. Dr. Daniel Hartmann, wurden sechs Chirurgen und eine Chirurgin in den neuen Operationstechniken geschult. Der Frauenanteil in der chirurgischen Abteilung des KATH ist bisher sehr gering, nur eine Ärztin arbeitet in der viszeralen Chirurgie. Alle 40 Pflegekräfte, die im OP und in der onkologischen Abteilung arbeiten, wurden gleichermaßen in der Handhabung und Nachsorge, zum Beispiel der Port-Systeme, weitergebildet. Alle im Partnerschaftsprojekt Geschulten haben ihre Fähigkeiten erweitert: So können etwa Chirurgen/innen, die an dem Projekt teilgenommen haben, jetzt neue Verfahren durchführen.

Die praktische Fortbildung der ghanaischen Ärzte/innen in den Aspekten der Intensivmedizin und Krankenhaushygiene ist auch Dr. Nadine Westphal, Bereichsleiterin Klinikentwicklung, ein besonderes Anliegen. Hierzu sind in der Zukunft mehrtägige Schulungen von Ärzten/innen, Pflegepersonal und MTAs des KATHs am Universitätsklinikum rechts der Isar geplant.

Die Verbindung zum Komfo Anokye Teaching Hospital (KATH) in Kumasi in Ghana baut auf einem seit Jahrzehnten bestehenden Kontakt zu einem der Mitinitiatoren des Projekts, Prof. Matthias Richter-Turtur, auf. Bei ersten Besuchen einer Delegation des Klinikums rechts der Isar im Jahr 2017 erfolgten zahlreiche Gespräche mit dem Klinikumsvorstand und Verantwortlichen des KATH sowie mit dem Generaldirektor des Ghana Health Service, Dr. Anthony Nsiah-Asare, und dem Gesundheitsminister Ghanas Hon. Kwaku Agyemang Manu. Dabei wurden die Ziele des Projektpartners definiert und entsprechende Pläne ausgearbeitet.

Durch eine Problem- und Bedarfsanalyse mit den Mitarbeiter/innen des KATH konnte ermittelt werden, dass unter anderem die Implantation von systemisch-venösen Portsystemen eine zeitlich und finanziell realisierbare Maßnahme wäre, um die Versorgung krebskranker und mangelernährter Patienten/innen zu verbessern. Durch eine konsequente Schulung von Chirurgen/innen und Pflegekräften zur operativen Implantation und Handhabung von Portsystemen konnte ein wichtiger Beitrag zur Patientenversorgung geleistet werden. Zukünftig wird ein Ausbau des onkologischen Zentrums geplant.

 

Weiterführende Informationen:

Förderprogramm Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit:
Das Förderprogramm KlinikpartnerschaftenPartner stärken Gesundheit wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung als ein wichtiger Beitrag zu globaler Gesundheit im Kontext deutscher Entwicklungszusammenarbeit initiiert. Seit 2016 unterstützt es mit großem Erfolg Akteur*innen aus dem deutschen Medizin- und Gesundheitsbereich darin, ihre Partnerschaften mit medizinischen Einrichtungen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens aufzubauen und umzusetzen. Das Programm wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchgeführt. Der Fokus liegt dabei auf Fort- und Weiterbildung.

 

Klinikum rechts der Isar/Klinik und Poliklinik für Chirurgie:

Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München widmet sich mit 1.161 Betten und rund 6.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre. Jährlich profitieren rund 65.000 Patientinnen und Patienten von der stationären und rund 265.000 Patientinnen und Patienten von der ambulanten Betreuung. Das Klinikum ist ein Haus der Supra-Maximalversorgung, das das gesamte Spektrum moderner Medizin abdeckt. Seit 2003 ist das Klinikum rechts der Isar eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaats Bayern.

 

„Wissen schafft Heilung“ – das ist der Leitsatz der Medizin an der TU München. Er steht für eine besonders enge Verbindung zwischen medizinischer Forschung und Versorgung der Patienten: Jede neue Erkenntnis der Ärzte und Wissenschaftler kommt hier den Patienten möglichst direkt zugute. Und die Anforderungen, die die Ärzte in ihrer täglichen Arbeit für die Patienten erfahren, wirken sich wiederum auf die Zielsetzung der Forschungsprojekte aus. So arbeiten die Ärzte und Wissenschaftler von Klinikum rechts der Isar und Fakultät für Medizin Hand in Hand daran, sowohl den Patienten von heute als auch denen von morgen bestmögliche Hilfe anbieten zu können. Mit dieser Philosophie ist die Medizin der TUM international erfolgreich: Das Klinikum rechts der Isar und die Fakultät für Medizin der TUM stehen gemeinsam für Medizin mit weltweitem Renommee – in Patienten-versorgung, Forschung und Lehre.

 

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie beinhaltet die Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Friess betreut unser Team aus rund zehn spezialisierten Oberärzten und 30 Fach- und Assistenzärzten sowie einer hochmotivierten Pflege unsere Patientinnen und Patienten umfassend und individuell. Unsere Klinik ist ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum. Wir sind Teil des zertifizierten Onkologischen Zentrums des Klinikums rechts der Isar. Darüber hinaus sind wir ein von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie ausgezeichnetes Exzellenzzentrum für die operative Behandlung von Speiseröhre und Magen, ebenso sind wir als Exzellenzzentrum für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse benannt. Durch Spitzenforschung sowie durch die Stiftung Chirurgie TU München und damit verbundene Sonderfinanzierungen bewahrt sich unsere chirurgische Klinik einen technologischen Vorsprung gegenüber anderen Kliniken.

 

Stiftung Chirurgie TU München:

Die Stiftung Chirurgie TU München ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, anerkannt durch die Regierung von Oberbayern (Az. Regierung von Oberbayern: 12.1-1222.1M/C-11). Ziel der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Die Stiftung ermöglicht über Spenden von Privatpersonen, Patientinnen und Patienten, die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältiger Art und Weise zu fördern. Sie setzt sich beispielsweise ein für Forschung und medizinischen Fortschritt, gut aus- und weitergebildetes Personal sowie bauliche Erneuerungen. Jede Spende ist willkommen. Sie erhalten eine steuerlich absetzbare Spenden-bescheinigung.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München – Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Direktion Chirurgie, Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess
Tel.: +49 89 4140- 2121, E-Mail: helmut.friess@tum.de

 

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess,

Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

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Auszeichnung für internationale Zusammenarbeit – Dr. Victor Chawey aus Ghana erhält erstmalig verliehene Leonhard-Schweiberer-Medaille

Herr Dr. Victor Chawey (Preisträger); Foto: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V.

Beim Deutschen Chirurgenkongress 2021 erhielt Dr. Victor Chawey aus Ghana die erstmalig verliehene Leonhard-Schweiberer-Medaille. Mit der Auszeichnung würdigt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie Chaweys besondere Verdienste um die internationale Zusammenarbeit in der Chirurgie. Chawey, der seine Facharzt-Ausbildung in Bayern absolviert hat und seit 2002 im öffentlichen Gesundheitswesen in Ghana tätig ist, hielt sich im April 2021 für eine Hospitation in der Klinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar auf.

Der Austausch findet im Rahmen der Klinikpartnerschaft des Universitätsklinikums rechts der Isar mit dem Komfo Anokye Teaching Hospital (KATH) in Kumasi, Ghana, statt. Das Austauschprogramm zwischen den beiden Häusern wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert. Die Klinikpartnerschaft besteht seit 2017 unter Federführung von Klinikdirektor Prof. Dr. med. Helmut Friess und PD Dr. med. Dr. rer. nat. Daniel Hartmann und wurde als eines der ersten Projekte im Rahmen der Initiative „Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit“ ausgewählt.

Weitere Informationen unter https://www.bmz.de/de/entwicklungspolitik/klinikpartnerschaften

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Einmal live im OP dabei sein – Herr Prof. Helmut Friess operiert Bauchspeicheldrüse vor laufender Kamera

Wären Sie einmal gerne live im OP dabei, wenn einer der besten Chirurgen weltweit am Pankreas operiert? Das ist jetzt möglich!

Der Sender Kabel Eins zeigt in seiner Serie „Die Klinik“ dieses Mal das Universitätsklinikum rechts der Isar. Herr Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, gibt einen einzigartigen Einblick in seinen Alltag.

In der Serie kommen laut Kabel Eins auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinter den Klinikkulissen, die Besucher selten zu sehen bekommen, zu Wort und nehmen das Kamerateam mit in ihre Arbeitsplätze. Zum Beispiel Lagerarbeiter oder Reinigungskräfte sind ebenso wichtig für einen perfekten Arbeitsablauf in der Klinik, wie Ärzte und Pflegepersonal. Im großen Team, bestehend aus vielen verschiedenen Berufen werden am Klinikum täglich Leben gerettet, Krisen gemeistert und Hoffnung gegeben.

Verpassen Sie nicht, am nächsten Donnerstag hautnah dabei zu sein, wenn einer der besten Ärzte in der internationalen Pankreaskarzinomforschung vor laufender Kamera an der Bauchspeicheldrüse operiert:

 -> TERMIN: 22. APRIL 2021 um 20:15 Uhr auf Kabel Eins

–> !!! UPDATE: KABEL1: “DIE KLINIK” – FOLGE VERPASST?

Falls Sie die Folge der Doku-Serie “Die Klinik” mit Herrn Prof. Friess am 22. April 2021 nicht mitverfolgen konnten, so haben Sie die jetzt Gelegenheit mit diesem Link die Sendung anzuschauen.

 

Weiterführende Informationen:

Klinikum rechts der Isar/Klinik und Poliklinik für Chirurgie:

Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München widmet sich mit 1.161 Betten und rund 6.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre. Jährlich profitieren rund 65.000 Patientinnen und Patienten von der stationären und rund 265.000 Patientinnen und Patienten von der ambulanten Betreuung. Das Klinikum ist ein Haus der Supra-Maximalversorgung, das das gesamte Spektrum moderner Medizin abdeckt. Seit 2003 ist das Klinikum rechts der Isar eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaats Bayern.

 

„Wissen schafft Heilung“ – das ist der Leitsatz der Medizin an der TU München. Er steht für eine besonders enge Verbindung zwischen medizinischer Forschung und Versorgung der Patienten: Jede neue Erkenntnis der Ärzte und Wissenschaftler kommt hier den Patienten möglichst direkt zugute. Und die Anforderungen, die die Ärzte in ihrer täglichen Arbeit für die Patienten erfahren, wirken sich wiederum auf die Zielsetzung der Forschungsprojekte aus. So arbeiten die Ärzte und Wissenschaftler von Klinikum rechts der Isar und Fakultät für Medizin Hand in Hand daran, sowohl den Patienten von heute als auch denen von morgen bestmögliche Hilfe anbieten zu können. Mit dieser Philosophie ist die Medizin der TUM international erfolgreich: Das Klinikum rechts der Isar und die Fakultät für Medizin der TUM stehen gemeinsam für Medizin mit weltweitem Renommee – in Patientenversorgung, Forschung und Lehre.

 

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie beinhaltet die Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Friess betreut unser Team aus rund zehn spezialisierten Oberärzten und 30 Fach- und Assistenzärzten sowie einer hochmotivierten Pflege unsere Patientinnen und Patienten umfassend und individuell. Unsere Klinik ist ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum. Wir sind Teil des zertifizierten Onkologischen Zentrums des Klinikums rechts der Isar. Darüber hinaus sind wir ein von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie ausgezeichnetes Exzellenzzentrum für die operative Behandlung von Speiseröhre und Magen, ebenso sind wir als Exzellenzzentrum für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse benannt. Durch Spitzenforschung sowie durch die Stiftung Chirurgie TU München und damit verbundene Sonderfinanzierungen bewahrt sich unsere chirurgische Klinik einen technologischen Vorsprung gegenüber anderen Kliniken.

 

Stiftung Chirurgie TU München:

Die Stiftung Chirurgie TU München ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, anerkannt durch die Regierung von Oberbayern (Az. Regierung von Oberbayern: 12.1-1222.1M/C-11). Ziel der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Die Stiftung ermöglicht über Spenden von Privatpersonen, Patientinnen und Patienten, die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältiger Art und Weise zu fördern. Sie setzt sich beispielsweise ein für Forschung und medizinischen Fortschritt, gut ausgebildetes Personal und bauliche Erneuerungen. Jede Spende ist willkommen. Sie erhalten eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung.

 

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München – Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Direktion Chirurgie, Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess
Tel.: +49 89 4140- 2121, E-Mail: helmut.friess@tum.de

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess, Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

 

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Von Prof. Klaus-Peter Janssen (Klinik und Poliklinik für Chirurgie) betreute TUMKollegiatin Julia Geuther erreicht ersten Platz bei Regional- und Landeswettbewerb „Jugend forscht“ 2021

 

UPDATE: Julia Geuther wurde bei „Jugend forscht 2021“ auch auf Bundesebene prämiert

Nach dem Gewinn des Regional- und des Landespreises ist es Julia Geuther gelungen, auch auf Bundesebene bei “Jugend Forscht 2021” prämiert zu werden.

Für ihre Arbeit zur Crispr-Mutagenese des Sars-CoV2-Rezeptors erhielt sie den vierten Preis.

Die vereinfachte Zusammenfassung Ihrer prämierten Arbeit liest sich so: Bakterien bekämpfen feindliche Viren mithilfe des Enzyms Cas9. Dieses erkennt das Erbgut des Virus und schneidet es an einer bestimmten Stelle entzwei. Hilft Cas9 auch in der aktuellen Forschung zum Angriff des Corona-Virus auf menschliche Zellen? Um das zu klären, befasste sich Julia Geuther mit dem Rezeptor ACE2, über den SARS-CoV-2 die Zelle angreift. Aus der DNA für ACE2 wählte sie eine kurze Sequenz aus, koppelte sie an die Genschere Cas9 und vermehrte sie in Bakterien im Labor. Die Sequenz isolierte die Jungforscherin anschließend und schleuste sie in menschliche Darmkrebszellen ein. Dort deaktiviert Cas9 gezielt den Rezeptor. Mit diesem Zellmodell lässt sich nun untersuchen, ob das Corona-Virus auch ohne ACE2-Zellen angreifen kann und ob der Rezeptor als Ansatzstelle für Medikamente geeignet ist.

Das Motto des 56. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht lautete dieses Mal “LASS ZUKUNFT DA.” und appellierte an alle Jungforscherinnen und Jungforscher, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen für die zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten zu entwickeln. Gefragt war ihr Erfindergeist und ihre Vision der Welt von morgen. Diesem Aufruf ist die von uns betreute TUM-Kollegiatin und Schülerin des Otto-Taube-Gymnasiums Gauting in jedem Fall nachgekommen. 😊

Wir gratulieren Julia Geuther ganz herzlich zu Ihrer Prämierung auf Bundesebene und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg!

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Die von Herrn Prof. Dr. Klaus-Peter Janssen (Klinik und Poliklinik für Chirurgie) betreute TUM-Kollegiatin Julia Geuther holte mit ihrer Arbeit „Genetic invalidation of the SARS-CoV-2-receptor ACE2 in a colon cancer cell line by CRISPR/Cas9 mutagenesis“ neben dem Gewinn des Regionalpreises nun auch den ersten Platz beim Landeswettbewerb “Jugend Forscht” 2021 sowie den Sonderpreis des Elitenetzwerks Bayern. Die Preisverleihung fand online statt. Als bayerische Siegerin hat sie sich nun für die bundesweite Endrunde im Mai qualifiziert.

„Mit Hilfe von CRISPR/Cas 9 habe ich ein gentechnisches “Knock-Out” des Coronavirus-Rezeptors ACE2 in Darmzellen erzeugt. Dabei habe ich die guideRNA entworfen, einen Vektor kloniert, mit diesem Vektor Bakterien transformiert und anschließend humane Darmzellen transfiziert.“, so die 18-Jährige.

Das Projekt der Schülerin beschäftigte sich mit dem Auslöser der globalen Pandemie, dem Sars-CoV2 Virus. Das Virus bindet an menschliche Zellen über das Protein ACE2, das von vielen Gewebetypen im Körper ausgeprägt wird, nicht nur im Hals-, Nasen- oder Rachenbereich. Die Frage war nun, was es für Auswirkungen auf menschliche Zellen aus der Darmschleimhaut hat, wenn man diesen Rezeptor gezielt ausschaltet: Wäre eine Infektion dadurch nicht mehr möglich, die Zellen also geschützt, oder hätte dies vielleicht negative Auswirkungen auf unsere Zellen? Um das Protein ACE2 zielgerichtet zu inaktivieren, wurde die „Genschere“ Crispr eingesetzt, für deren Entdeckung im Jahr 2020 der Nobelpreis verliehen wurde. Frau Geuther hat mit ihrer Arbeit erfolgreich gezeigt, dass mit Hilfe von CRISPR/Cas 9 ein gentechnisches “Knock-Out” des Coronavirus-Rezeptors ACE2 in Darmzellen erzeugt werden kann. Der Corona-Rezeptor ACE2 konnte also genetisch „ausgeschaltet“ werden. Mit dieser wissenschaftlichen Fragestellung wurde mit Hilfe des Mentors Herrn Prof. Janssen ein spannendes neues Forschungsfeld eröffnet, das nun weiter im Forschungslabor der Chirurgischen Klinik untersucht werden soll.

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie unterstützt bereits seit über zehn Jahren das bundesweit einmalige Kooperationsprojekt TUMKolleg zwischen der Technischen Universität München, dem Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting (OvTG) und dem Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching (WHG). Bereits im Vorjahr konnte ein von Prof. Janssen betreuter Schüler, Domink Krepold, bei „Jugend Forscht“ im Regionalwettbewerb den ersten Platz belegen. Gewissermaßen als Schnittstelle von Schule und Universität bildet das TUMKolleg die organisatorische und inhaltliche Verschränkung von Lernen und Forschen.

Wir gratulieren Frau Geuther herzlich zu dieser außerordentlichen Leistung und drücken die Daumen für die bundesweite Endrunde im Mai!

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Stiftung Chirurgie TU München erhält löwenstarkes Oster-Verwöhnpaket von „der Bayerischen“ für die Pflege auf den chirurgischen Stationen

Ostern steht vor der Tür und „die Bayerische“ hat sich für das Pflegepersonal unserer chirurgischen Stationen etwas Besonderes überlegt. „Die Schwestern und Pfleger setzen sich tagtäglich mit großer Empathie und Fürsorge für die Patientinnen und Patienten ein und dies auch an Feiertagen! Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir als Zeichen unserer Wertschätzung zum diesjährigen Osterfest ein löwenstarkes Verwöhn-Paket an die Stiftung Chirurgie TU München übergeben dürfen.“, so Volker Rech, der stellvertretend für den Vorstand von „die Bayerische“ heute das „Oster-Paket“ an den Stifter der Stiftung Chirurgie TU München und Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie Herrn Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess überbrachte. Herr Prof. Friess bedankte sich sehr herzlich für diese wertschätzende Aktion für seine Mitarbeitenden.

Auch Schwester Dragiza Malidzan, Schwester Stephanie Pannek und Schwester Verena Vath dankten im Namen des Pflegepersonals Herrn Rech für diese anerkennende Geste. Im Vorfeld wurde von der Stiftung Chirurgie TU München eine Umfrage gestartet, mit welchen Gegenständen die Pausen im Klinikalltag etwas angenehmer gestaltet werden könnten. Und dem Osterhasen sei Dank, befindet sich jetzt im Osternest „der Bayerischen“ neben einer Kaffeemaschine und einem Balkon-Gartenmöbelset auch ein Toaster und weitere kleine Annehmlichkeiten, die ab sofort in den Pausenräumen des chirurgischen Pflegepersonals zum Einsatz kommen.

Die Stiftung Chirurgie TU München bedankt sich sehr herzlich bei „der Bayerischen“ Versicherung für diese großzügige Sachspende.

 

v.l.n.r.: Sr. Verena Vath (Stellvertretende Stationsleitung, Sr. Stephanie Pannek (Stellvertretende Stationsleitung), Sr. Dragiza Malidzan (Stationsleitung), Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess (Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar), Volker Rech („die Bayerische“)

 

Weiterführende Informationen:

STIFTUNG CHIRURGIE TU MÜNCHEN:

Die Stiftung Chirurgie TU München ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, anerkannt durch die Regierung von Oberbayern (Az. Regierung von Oberbayern: 12.1-1222.1M/C-11). Ziel der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Die Stiftung ermöglicht über Spenden von Privatpersonen, Patientinnen und Patienten, die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältiger Art und Weise zu fördern. Sie setzt sich beispielsweise ein für Forschung und medizinischen Fortschritt, gut ausgebildetes Personal und bauliche Erneuerungen.

 

KLINIKUM RECHTS DER ISAR/KLINIK UND POLIKLINIK FÜR CHIRURGIE:

Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München widmet sich mit 1.161 Betten und rund 6.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre. Jährlich profitieren rund 65.000 Patientinnen und Patienten von der stationären und rund 265.000 Patientinnen und Patienten von der ambulanten Betreuung. Das Klinikum ist ein Haus der Supra-Maximalversorgung, das das gesamte Spektrum moderner Medizin abdeckt. Seit 2003 ist das Klinikum rechts der Isar eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaats Bayern.

 

„Wissen schafft Heilung“ – das ist der Leitsatz der Medizin an der TU München. Er steht für eine besonders enge Verbindung zwischen medizinischer Forschung und Versorgung der Patienten: Jede neue Erkenntnis der Ärzte und Wissenschaftler kommt hier den Patienten möglichst direkt zugute. Und die Anforderungen, die die Ärzte in ihrer täglichen Arbeit für die Patienten erfahren, wirken sich wiederum auf die Zielsetzung der Forschungsprojekte aus. So arbeiten die Ärzte und Wissenschaftler von Klinikum rechts der Isar und Fakultät für Medizin Hand in Hand daran, sowohl den Patienten von heute als auch denen von morgen bestmögliche Hilfe anbieten zu können. Mit dieser Philosophie ist die Medizin der TUM international erfolgreich: Das Klinikum rechts der Isar und die Fakultät für Medizin der TUM stehen gemeinsam für Medizin mit weltweitem Renommee – in Patienten-versorgung, Forschung und Lehre.

 

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie beinhaltet die Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Friess betreut unser Team aus rund zehn spezialisierten Oberärzten und 30 Fach- und Assistenzärzten sowie einer hochmotivierten Pflege unsere Patientinnen und Patienten umfassend und individuell. Unsere Klinik ist ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrum. Wir sind Teil des zertifizierten Onkologischen Zentrums des Klinikums rechts der Isar. Darüber sind wir ein von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie ausgezeichnetes Exzellenzzentrum für die operative Behandlung von Speiseröhre und Magen, sowie als Referenzzentrum für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse benannt. Durch Spitzenforschung sowie durch die Stiftung Chirurgie TU München und damit verbundene Sonderfinanzierungen bewahrt sich unsere chirurgische Klinik einen technologischen Vorsprung gegenüber anderen Kliniken.

 

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Stiftungsvorstand besucht Ars et Sanitas-Projekt „Kunst im öffentlichen Raum“

Unser Stiftungsvorstandsvorsitzender Herr Dr. Gerhard Ohneis besuchte zusammen mit den Stiftungsvorständen Herrn Dr. Eike Böhme und Herrn Stadtrat a.D. Richard Quaas unser aktuelles Ars et Sanitas-Projekt „Kunst im öffentlichen Raum“. Dieses Mal findet es erstmalig an zwei Ausstellungsorten, in der chirurgischen Ambulanz und erweitert auf der Privatstation der Chirurgie im 4. Stock statt. Herr Dr. Ohneis lobte die auch in Zeiten von Corona stete positive Weiterentwicklung des bereits 2012 ins Leben gerufenen Ars et Sanitas-Projekts. Die erste ausstellende Künstlerin war Frau Farida Ohneis.

v.l.n.r.: Dr. Gerhard Ohneis (Stiftungsvorstandsvorsitzender), Dr. Eike Böhme (Stiftungsvorstand), Stadtrat a.D. Richard Quaas (Stiftungsvorstand)

 

Prof. Dr. Marc E. Martignoni (Stiftungskurator) und Dr. Gerhard Ohneis (Stiftungsvorstandsvorsitzender) auf dem Weg in die Ausstellung auf der Chirurgischen Privatstation M4a

 

Für diejenigen unter Ihnen, die noch keine Gelegenheit hatten, unsere schönen Ars et Sanitas-Ausstellungen „Kunst im öffentlichen Raum“ von Frau Angelika Michalik in der Chirurgischen Ambulanz und auf unserer Privatstation M4a zu besuchen, möchten wir hier ein paar Eindrücke mit Ihnen teilen… In jedem Fall lohnt es sich, einmal persönlich oder virtuell vorbei zu schauen.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung zu unserer Ars et Sanitas-Reihe unter info@stiftung-chirurgie.org!

Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten…

 

Weitere Eindrücke aus den beiden Ausstellungen von Frau Michalik…

    

 

 

   

 

 

PD Dr. med. Philipp-Alexander Neumann, Klinik und Poliklinik für Chirurgie (unterstützt die Stiftung Chirurgie TU München seit November 2020) und Künstlerin Frau Angelika Michalik auf der Privatstation M4a

 

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Unsere chirurgische Ambulanz hat jetzt ein neues Patienten-Informations-TV

Um die Wartezeit für die Patientinnen und Patienten etwas angenehmer zu gestalten, wurde in unserer chirurgischen Ambulanz vor kurzem ein neues Patienten-Informations-TV eingerichtet.

Dank unserem engagierten Assistenzarzt Herrn Berlet, der IT-technisch sehr versiert ist, konnte das Programm so eingestellt werden, dass TV-Nachrichten-Programm und medizinische Informationen in Form von Info-Clips zu unserer Klinik und Poliklinik für Chirurgie sich abwechseln. Zudem werden die Wartenden künftig über neue Projekte der Stiftung Chirurgie TU München und Veranstaltungen informiert.

Auch das Anzeigen von Stations-Abläufen und Gesundheitstipps könnte demnächst möglich sein.

Es ist geplant, das Informationssystem für die chirurgische Ambulanz in Zukunft auch auf unseren anderen chirurgischen Stationen zum Einsatz zu bringen.

Assistenzarzt Herr Maximilian Berlet vor dem neuen Patienten-Informations-TV

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ARS ET SANITAS präsentiert Angelika Michalik mit „Kunst im öffentlichen Raum“

Die Stiftung Chirurgie TU München präsentiert im Rahmen der „Ars et Sanitas“-Reihe mit Frau Angelika Michalik eine weitere interessante Künstlerin, die mit ihren expressiven und transparent-vielschichtigen Arbeiten die Menschen positiv anspricht.

„Paintings are like people. Keep the ones you feel connected and surround yourself with them.”, um es mit der bedeutenden Vertreterin des abstrakten Expressionismus Helen Frankenthaler auszudrücken.

Die eindrucksvollen Bilder der Künstlerin Frau Angelika Michalik sind zusätzlich zu ihrer seit Ende September 2020 laufenden Ausstellung in unserer Chirurgischen Ambulanz, nun erfreulicherweise auch in einer erweiterten Ausstellung auf der Privatstation M4a der Klinik und Poliklinik für Chirurgie seit Mitte Januar 2021 zu sehen.

Mit 50 Prozent der Verkaufserlöse der Kunstwerke wird die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie z.B. durch Unterstützung von Renovierungen, Mitarbeiter-Weiterbildungen und Forschungsprojekten unterstützt.

Aufgrund von Corona sind aktuell keine Vernissagen möglich, wir planen jedoch zum festlichen Ende der Ausstellung ein nettes Zusammenkommen in Form einer Finissage, zu der Sie bereits jetzt recht herzlich eingeladen sind.

Über den Termin werden wir rechtzeitig auf unserer Homepage informieren.

Alle Infos zu den Ausstellungen finden Sie bitte hier.

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Mit der Stiftung Chirurgie im Oldtimer zum Standesamt…

Ein dankbarer Patient der Chirurgischen Klinik möchte Gutes zurückgeben und hat uns angeboten, dass er gerne für das nächste Hochzeitspaar in unseren Reihen der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar einen Luxus-Oldtimer samt Chauffeur zur Verfügung stellen wird. Das Schmuckstück steht für aufeinanderfolgende Termine beim Standesamt und zur Kirche zur Verfügung.

Bei dem Oldtimer handelt es sich um ein besonderes Gefährt mit eigener Geschichte. Es galt als das teuerste deutsche Automobil zu Beginn der 1950er Jahre und war der aufwendigste Mercedes während seines Produktionszeitraums. Von diesem Modell sind zwischen 1951 und 1955 nur 203 Stück gebaut worden. Sein Design mit lang gezogenen, üppigen Kotflügeln, markantem Kühler und auffälligen Trittbrettern begeistert Kenner und Laien gleichermaßen.

Sie sind Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Chirurgischen Klinik, planen in 2021 zu heiraten und hätten gerne eine schöne unentgeltliche Hochzeitslimousine?

Dann bewerben Sie sich mit Angabe Ihres Hochzeitstermins bei der Stiftung Chirurgie über info@stiftung-chirurgie.org bis spätestens 31. März 2021 unter dem Kennwort „MIT DER STIFTUNG CHIRURGIE IM OLDTIMER ZUM STANDESAMT“. Das Gewinner-Hochzeitspaar wird unter den Bewerberinnen und Bewerbern ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Stiftung Chirurgie TU München freut sich sehr über diese außergewöhliche Herzensaktion für unsere Chirurgische Klinik.

 

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Einladung zum Online Patienten-Forum “Ernährung und Diabetes nach Pankreasoperationen” am 2.2.2021

Um Ihnen auch in dieser Pandemie-Zeit voller Beschränkungen ein Update über diese wichtigen Themen liefern zu können, möchten wir Sie hiermit gerne am 02.02.2021 zu einem Online Patienten-Forum über “Ernährung und Diabetes nach Pankreasoperationen“ einladen.

Operationen am Pankreas bedeuten oft eine große Umstellung für den Körper. Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Veränderungen der Verdauung und auch das Auftreten von Diabetes (Zuckerkrankheit) sind typische Probleme.

Um nach einer Pankreasoperation dennoch gesund und fit weiterzuleben, bedarf es oft auch einer Anpassung der Ernährung.

In dieser Anpassungsphase ist eine begleitende professionelle Beratung durch ein interdisziplinäres Team, das sich aus Diabetologen, Internisten, Ernährungsberatern und Chirurgen zusammensetzt, hilfreich.

Auch die Erfahrungen von ähnlich betroffenen Patienten innerhalb von Selbsthilfegruppen (wie z.B. dem Arbeitskreis der Pankreatektomierten/AdP e.V., https://www.bauchspeicheldruese-pankreas-selbsthilfe.de) kann dabei äußerst hilfreich sein.

Alle weiteren Informationen zur Teilnahme am Online Patienten-Forum erhalten Sie hier.

 

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Fortüne-Junior-Forschungsprogramm der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) fördert Dr. Florian Scheufele

Mit dem neu aufgelegten “Fortüne Junior”-Programm der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) sollen Chirurginnen und Chirurgen im Sinne einer Anschubfinanzierung für innovative klinische Studien gefördert werden. Ziel ist es, im Rahmen des Programms alle erforderlichen Vorarbeiten durchzuführen, um einen Antrag für eine klinische Studie zu erstellen und diese bei einem öffentlichen, möglichst drittmittelgewichtetem Förderer einzureichen. Dabei sind Studienideen aus allen Fachgebieten der Chirurgie zugelassen. Die Förderdauer beträgt zwei Jahre und es können Sach-, Reise- und Personalmittel von maximal 15.000 € pro Jahr beantragt werden.

Herr Dr. Florian Scheufele (Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München) erhielt diese Fortüne-Förderung für begabte Nachwuchswissenschaftler/innen über zwei Jahre, in Höhe von insgesamt 30.000 €. „Über diese Förderung haben wir uns sehr gefreut“, sagt Prof. Dr. H. Friess, Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie und fügt hinzu: „Hier wird ein junger Chirurg mit viel wissenschaftlichem Zukunftspotenzial gefördert“. Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Förderperiode, wurde nun nach Evaluation durch die DGCH die zweite Förderperiode genehmigt. In Dr. Scheufeles geplanter klinischer Studie soll untersucht werden, inwieweit eine lokale Vorbehandlung mit oral verabreichten Antibiotika zur selektiven Darmdekontaminierung möglichen Komplikationen bei großen viszeralchirurgischen Operationen, beispielsweise einer Pankreas-, Magen-, oder Speiseröhrenresektion, vorbeugen kann. Von der Studie erhofft sich Dr. Scheufele, „das Operationsergebnis nach großen viszeralchirurgischen Eingriffen weiter zu verbessern und postoperative Komplikationen zu senken.“

Dank der Förderung seitens der DGCH konnten laut Mentor PD Dr. Daniel Reim bereits ein großer Teil der notwendigen Vorarbeiten erledigt werden. Auch konnte eine für die Studienplanung wichtige systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse zu dem Thema „Selektive Darmdekontamination“ in dem chirurgischen Fachjournal BJSOpen veröffentlicht werden (Scheufele F, et al. BJS Open. 2020). Bei der Studienplanung erfolgte zudem eine eng verzahnte und sehr förderliche Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene des Klinikums rechts der Isar.

Für Klinikdirektor Herrn Univ.-Prof. Helmut Friess ist die Förderung des akademischen Nachwuchses in der Chirurgie ein großes Anliegen. Talente müssen entdeckt und gefördert werden. Hierzu trägt auch die Stiftung Chirurgie TU München (www.stiftung-chirurgie.org) wesentlich bei. Auch sie ermöglicht Startförderungen junger Chirurginnen und Chirurgen aus der Chirurgischen Klinik des Klinikums rechts der Isar.

 

                                           Dr. Florian Scheufele                                                            PD Dr. Daniel Reim

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Priv.-Doz. Dr. Philipp-Alexander Neumann (Klinik und Poliklinik für Chirurgie) erhält Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Zur Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergibt die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV) jährlich Reisestipendien. Die Gelder sollen verwendet werden, um Kliniken oder Laboratorien zu besuchen, in denen die Erkenntnisse vertieft werden können.

Wir freuen uns sehr, dass Herr Priv.-Doz. Dr. Philipp-Alexander Neumann (Klinik und Poliklinik für Chirurgie) eines der begehrten Stipendien der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie erhalten hat. Herzlichen Glückwunsch!

Das Stipendium in Höhe von insgesamt € 5.000 möchte Dr. Neumann zum Besuch internationaler chirurgischer Zentren nutzen: „Ich habe vor, ein Zentrum für Chirurgie in London und ein Zentrum für Chirurgie in Irland zu besuchen, sobald es die aktuelle Situation wieder zulässt.“

Die Verleihung fand unter den aktuellen Schutzmaßnahmen im Rahmen der Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main statt.

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3 x 1.860 € für die Stiftung Chirurgie TU München und 5:0 für den TSV 1860 München gegen Waldhof Mannheim

v.l.n.r.: Volker Rech, Marc-Nicolai Pfeifer und Prof. Dr. Marc Martignoni; vorne: Dr. Nadine Westphal und Anthony Power

Der TSV 1860 München löste beim Heimspiel gegen Waldhof Mannheim (5:0) sein Versprechen ein und überreichte an die Stiftung Chirurgie einen Spendenscheck über dreimal 1.860 Euro.

Zur Geschichte: Zum Münchner Stadtduell gegen Türkgücü am ersten Adventswochenende waren die Löwen im Rahmen der Kampagne „Mein Herz für Sechzig – Sechzig für die Stiftung Chirurgie“ in einem ganz in weiß gehaltenen Trikot aufgelaufen. Aus dem Verkaufserlös dieses „Weihnachtstrikots“ spendete die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gemeinsam mit der TSV 1860 Merchandising GmbH jeweils 1.860 Euro und Hauptsponsor die Bayerische stockte den Betrag nochmals auf, so dass ein Gesamtbetrag von 5.580 Euro für die Stiftung Chirurgie TU München zusammenkam.

Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses wunderbare Engagement der “Löwen-Familie”! Das besondere Dankeschön gilt allen Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern sowie allen, die sich in den letzten Monaten der Corona-Pandemie zurückgenommen haben, um anderen zu helfen.

Löwen-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, Anthony Power, Geschäftsführer der 1860-Merchandising und Volker Rech, Vertreter des Hauptsponsors die Bayerische, überreichten den Scheck in der Halbzeit-Pause des Waldhof-Spiels auf dem Rasen an Dr. Nadine Westphal, Vorstand Marketing der Stiftung Chirurgie TU München und an Prof. Dr. Marc Martignoni, Oberarzt und Stiftungskurator. Außerdem übergaben sie zwei gerahmte „Weihnachtstrikots“ zum Aufhängen auf der chirurgischen Station des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München.

Der Kontakt zum TSV 1860 kam auf Initiative von unserem Stiftungsbotschafter Herrn Dietmar Gröbl zustande, der sich mit großem Einsatz für unsere Stiftung engagiert.

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„SECHZIG FÜR DIE STIFTUNG CHIRURGIE“ lautet das Motto des neuen Löwen-Podcasts – reinhören lohnt sich!

Podcast Prof. Martignoni
Im neuen Löwen-Podcast des TSV 1860 München unter dem Motto „SECHZIG für die STIFTUNG CHIRURGIE“ sind unser Kurator Herr Prof. Dr. Marc Martignoni und unser Botschafter der Stiftung Chirurgie TU München Herr Dietmar Gröbl im Gespräch mit Jan Mauersberger.

Es dreht sich alles um das Thema Krebsvorsorge, -forschung, Gesundheit und Ernährung.

Zudem wird über die seit 2019 bestehende Kooperation mit dem TSV 1860 gesprochen, wie wichtig das Thema Krebsvorsorge – vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie – ist und darüber, welche gemeinsamen Aktionen in der nächsten Zeit zu erwarten sind.

Hören Sie einfach mal rein

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Weihnachtsaktion „Kunst für ein Miteinander“ der Stiftung Chirurgie TU München

Mit unserer Weihnachtsaktion „Kunst für ein Miteinander“ möchten wir ein Signal setzen, füreinander da zu sein, aneinander gelegentlich zu denken (gerne nicht nur an Weihnachten), sich gegenseitig öfter eine Freude zu machen und wieder mehr miteinander in Kontakt zu treten. Trotz Corona kann man sich gegenseitig anrufen, eine E-Mail oder SMS schreiben, ja sogar persönliche, Hand geschriebene Briefe sind erlaubt.

Der Künstler, Herr Nikos W. Dettmer hat drei seiner schönsten Motive zur Verfügung gestellt, um hochwertige Kunstdrucke anzufertigen.

Diese Kunstdrucke werden mit Hilfe der Fa. Gröbl Drucklösungen und Mediencenter Maisach erstellt und sind über den Online-Shop von Kunstatelier Dettmer unter http://www.kunstatelier-dettmer.de/weihnachtsaktion/ für € 180,00 (plus Versandkosten) zu erwerben.

Schenken Sie Kunst, bereiten Sie Ihren Liebsten oder Geschäftsfreunden eine Freude und tun dabei noch etwas Gutes zusätzlich, denn 50% des Verkaufserlöses gehen an die Stiftung Chirurgie TU München.

 

Bitte finden Sie hier die drei Motive unserer weihnachtlichen Kunst-Spendenaktion:

1) MOTIV OKTOBERFEST (42 x 59,4 cm)

Aus der Serie “Mein München” eine Impression des Oktoberfests.

 Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen…

 

2) MOTIV SIEGESTOR (42 x 59,4 cm)

Ebenfalls aus der Serie “Mein München”:

Das “Siegestor”.

Sein Schöpfer König Ludwig I.

 

3) MOTIV SCHWAN (42 x 59,4 cm)

Gelassenheit mit Pinsel und Tusche in der Tradition der Sumi-e Malerei.

 „Selten gelingt es so.”

 

Weihnachtsaktion des TSV 1860 München zugunsten der Stiftung Chirurgie TU München

Der TSV 1860 München beteiligt sich ebenfalls mit einem Kunstdruck:

Auch bei diesem Motiv “Weihnachten 2020” gehen 50% der Einnahmen an die Stiftung Chirurgie TU München.

Wir bedanken uns sehr herzlich für diese tolle Aktion!

 

Die Stiftung Chirurgie TU München unterstützt zu 100 Prozent die Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München.

Herr Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess als einer der erfahrensten Experten zum Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs und sein Chirurgen-Team bieten Münchner Top Chirurgie für Alle!

  • HELFEN AUCH SIE MIT, BAUCHSPEICHELDRÜSEN-KREBS BESSER ZU BEHANDELN.
  • ES GEHT JEDEN AN.
  • TOP CHIRURGIE AM KLINIKUM RECHTS DER ISAR – WIR SIND FÜR SIE DA, DAMIT SIE GESUND WERDEN.

Nähere Informationen zur Stiftung Chirurgie TU München unter www.stiftung-chirurgie.org.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Weihnachtsaktion mit unterstützen.

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Unser eNewsletter ist da!

Liebe Unterstützer/innen und Freunde der Stiftung Chirurgie TU München,

 

unser „eNewsletter“ gehört zum festen Bestandteil unserer Kommunikation und informiert Sie auch in diesem Jahr über die vielen großen und kleinen Aktivitäten der Stiftung Chirurgie TU München.

 

Corona beeinflusst unseren Alltag nach wie vor – wir an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der TU München versichern Ihnen, in Zeiten der Pandemie für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten umfassend da zu sein und Sie in gewohnt exzellenter Weise zu versorgen.

 

Mit unserer Weihnachtsaktion „Kunst für ein Miteinander“ möchten wir ein Signal setzen, füreinander da zu sein, aneinander gelegentlich zu denken (gerne nicht nur an Weihnachten), sich gegenseitig öfter eine Freude zu machen und wieder mehr miteinander in Kontakt zu treten.

Beispiel: Motiv “Oktoberfest”

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Weihnachtsaktion mit unterstützen, nähere Informationen dazu finden Sie in unserem eNewsletter.

 

In jedem Fall wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre unserer Stiftungsneuigkeiten und eine schöne Vorweihnachtszeit. Hier geht es direkt zum eNewsletter.

 

Bereits jetzt darf ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes Fest, eine erholsame Zeit zwischen den Jahren und ein gesundes Jahr 2021 wünschen.

 

Herzliche Grüße

Ihre

Dr. Nadine Westphal

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Zum Welt-Pankreaskarzinomtag 2020 leuchtet das Klinikum rechts der Isar in Lila – Ein Ausblick auf Hoffnung!

Der Welt-Pankreaskarzinomtag ist mittlerweile zu einem internationalen Ereignis geworden. Viele Institute in Amerika, Asien und Europa nehmen den Weltpankreaskrebstag am 19. November 2020 zum Anlass, auf das Thema Pankreaskarzinom aufmerksam zu machen und in das Bewusstsein der Gesellschaft und der Medizin zu rücken. Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess, der zu den weltweit besten Experten bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört setzt sich dafür ein, dass das Klinikum rechts der Isar am 19. November Lila leuchtet.

Herr Prof. Friess, was bedeutet für Sie die Farbe Lila?

Univ.-Prof. Helmut Friess: Seit 2014 hat diese Farbe für mich eine neue Bedeutung gewonnen. Mit dem Welt-Pankreaskrebstag (WPCD – World Pancreatic Cancer Day) möchten die Organisatoren die Öffentlichkeit für Bauchspeicheldrüsenkrebs sensibilisieren. Ihr Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die Symptome und Risiken von Bauchspeicheldrüsenkrebs zu lenken und darauf hinzuweisen, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose für die Überlebenschancen von Patienten ist. Die Farbe Lila dominiert die jährliche Kampagne, viele Gebäude werden weltweit angestrahlt.

Heute setzen sich weltweit 90 Organisationen aus über 35 Ländern und 6 Kontinenten ein und fordern, dass man Bauchspeicheldrüsenkrebs schneller erkennt, behandelt und intensiver nach neuen Therapieansätzen forscht. Was ist Ihre persönliche Forderung und woran arbeiten bzw. forschen Sie und Ihr Team gerade?

Univ.-Prof. Helmut Friess: Wir fordern mehr Investitionen in die Pankreaskarzinomforschung. Aus meiner Sicht sollte ein nationales Forschungsprogramm initiiert werden, was sich ganz dieser Erkrankung widmet. Unsere Forschung ist beim Pankreaskarzinom sehr vielfältig. Wir sind aktiv in der Entwicklung einer Frühdiagnostik, besseren medikamentösen und operativen Therapieansätzen aber auch an komplementär-medizinischen Therapie-Additiven.

In einer Infobroschüre des Weltpankreaskrebstages steht, dass Bauchspeicheldrüsenkrebs zum Verdrängen einlädt, aber gerade das Hinschauen so dringend gebraucht wird, um gezielt helfen zu können? Was empfehlen Sie Betroffenen und Angehörigen?

Univ.-Prof. Helmut Friess: Ja, die Krankheit lädt zum Verdrängen ein. Das ist genau das Problem. Aber wir müssen uns in unserer Gesellschaft damit auseinandersetzen. Die Erkrankungszahlen gehen nach oben und die Prognose zeigt, dass 2030 das Pankreaskarzinom die zweithäufigste Todesursache bei Tumorerkrankungen sein wird. Verdrängen ist keine Lösung, wir müssen über diese Krankheit sprechen und aktiv an Verbesserungen arbeiten.

Herr Prof. Friess, das diesjährige Motto des Weltpankreaskrebstages lautet „Erkenntnis – Bewegung – Fortschritt“, wie schätzen Sie die Herausforderungen gerade in Zeiten von Corona für eine erfolgreiche Behandlung des Pankreaskarzinoms ein?

Univ.-Prof. Helmut Friess: In dieser wirklich herausfordernden und für viele sicher auch belastenden Corona-Pandemie ist es schwieriger geworden, auch andere schwere Erkrankungen wie das Pankreaskarzinom, nicht außer Acht zu lassen. In der Kommunikation zwischen den führenden Forschungsinstituten fehlt der persönliche Austausch und damit auch ein Teil der Inspiration für weiterführende Projekte. Wir werden uns daher trotz zusätzlicher Belastungen noch mehr anstrengen, die Forschung und die Therapie des Pankreaskarzinoms weiter voran zu treiben.

Vielen Dank für das Gespräch!

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Direktion Chirurgie

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess

Tel.: +49 89 4140- 2121, E-Mail: helmut.friess@mri.tum.de

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess

Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie

am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

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Auszeichnung unserer Chirurginnen und Chirurgen mit der Goldenen Ehrennadel der TUM

Mit dem Kooperationsprojekt TUMKolleg werden bereits seit über 10 Jahren besonders begabte Schülerinnen und Schüler gefördert. Das TUMKolleg ist ein bundesweit einmaliges Kooperationsprojekt zwischen der Technischen Universität München, dem Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting (OvTG) und dem Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching (WHG).  Seit dem Schuljahr 2009/10 erhalten ausgewählte mathematisch-naturwissenschaftlich begabte und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler in einem eigenständigen Oberstufenzug eine intensive und individuelle Förderung im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und in englischer Sprache. Während sie am Gymnasium nach einem vertieften Lehrplan und mit besonderen Lehr- und Lernformen unterrichtet werden, nehmen sie an der Universität ausgewählte Lehrangebote wahr und werden in Forschungsprojekte verschiedener Lehrstühle eingebunden. Ein besonderes Merkmal des TUMKollegs ist die organisatorische und inhaltliche Verschränkung von Lernen und Forschen, wodurch es an der Schnittstelle von Schule und Universität verankert ist. Nicht wenige entscheiden sich später für einen medizinischen Beruf.

v.l.n.r.: Frau PD Dr. Jeannine Bachmann, Herr PD Dr. Dr. Daniel Hartmann, Herr Prof. Dr. Norbert Hüser, Herr Prof. Klaus-Peter Janssen, Herr Dr. Benedikt Kaufmann, Herr Dr. Philipp-Alexander Neumann und Herr Dr. Stefan Reischl

Ausgezeichnet werden allerdings nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für Ihr besonderes Engagement erhielten die betreuenden Wissenschaftler die Goldene Ehrennadel der TUM. Unter ihnen sind unsere Chirurginnen und Chirurgen Frau PD Dr. Jeannine Bachmann, Herr PD Dr. Dr. Daniel Hartmann, Herr Prof. Dr. Norbert Hüser, Herr Prof. Klaus-Peter Janssen, Herr Dr. Benedikt Kaufmann, Herr Dr. Philipp-Alexander Neumann und Herr Dr. Stefan Reischl von der Klinik und Poliklinik für Chirurgie.

Da in diesem Jahr leider keine persönliche Verabschiedung im Rahmen einer Absolventenfeier stattfinden konnte, wurden die Auszeichnungen zusammen mit einer Festschrift postalisch zugestellt. Wir bedanken uns bei unseren ausgezeichneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren tollen Einsatz in der Betreuung von TUMKollegiaten/innen und freuen uns mit Ihnen über diese ehrenvolle Würdigung.

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Prof. Dr. Marc E. Martignoni, 1. Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, erhält Ehrung „Für besondere Dienste um das TUMKolleg“ 2020

Am Anfang war es die Neugier… dann die Begeisterung für das TUMKolleg! Seit vielen Jahren bereits ist Herr Prof. Martignoni ein großer Unterstützer aus der Fakultät für Medizin, der mit dem „Studium-Generale-Tag“ am Klinikum rechts der Isar bei den TUMKollegiatinnen und -Kollegiaten regelmäßig große Begeisterung auslöst, so die Leitung des TUM-Kollegs, Frau Dr. Jutta Möhringer.

Mit dem Kooperationsprojekt TUMKolleg werden bereits seit über 10 Jahren besonders begabte Schülerinnen und Schüler gefördert. Klinik und Forschung können live miterlebt werden, ob es nun um das Anfertigen chirurgischer Nähte oder die Hospitanz bei Darm-spiegelungen und Operationen geht.

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für medizinische Forschungsarbeiten ist folglich groß und dank Herrn Prof. Martignonis begeisternder Art gelingt es ihm auch jedes Mal, seine Kolleginnen und Kollegen im gesamten Klinikum zum Mitmachen anzuregen. Dies kommt direkt den TUMKollegiaten/innen zugute, von denen nicht wenige nach dem Abitur ein Medizinstudium beginnen.

„Es ist großartig für das TUMKolleg, einen solch verlässlichen und überzeugten Partner in der Fakultät für Medizin zu wissen.“, dankt TUMKolleg-Dekanin Frau Dr. Möhringer Herrn Prof. Martignoni herzlich für sein großes Engagement und überreicht ihm den Ehrenpokal „Für besondere Dienste um das TUMKolleg“ 2020.

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Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar ist jetzt Exzellenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen des Pankreas

Mit ihrer Initiative, chirurgischen Abteilungen Zertifikate zu verleihen, möchte die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV e.V.) laut Ihrer Homepage dazu beitragen, die Qualität in den Kliniken zu verbessern und gleichzeitig transparent zu machen. Für verschiedene chirurgische Erkrankungen und Prozeduren haben die zuständigen Arbeitsgemeinschaften nach wissenschaftlichen Vorgaben und klinischer Erfahrung Qualitätsstandards entwickelt. Wenn eine chirurgische Klinik diese Kriterien nachweisen kann, ist laut DGAV davon auszugehen, dass hier Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird.

Die Zertifizierung ist an strenge Qualitätssicherungs-Maßnahmen gebunden. Bei der Erstzertifizierung, die eine Gültigkeit von drei Jahren hat, müssen u. a. die Strukturen der Qualitätssicherung offengelegt werden. Eine Re-Zertifizierung ist nur möglich, wenn valide Daten zur Prozess- bzw. Ergebnisqualität dargelegt werden können. Im Rahmen eines Audits wird nach Vorlegen der geforderten Voraussetzungen durch einen erfahrenen Chirurgen vor Ort geprüft, ob die Angaben zur Qualität der Abteilung zutreffen.

Unsere Klinik und Poliklinik für Chirurgie wurde erneut durch die DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V.) erfolgreich re-zertifiziert. Dieses Mal wurden wir als Exzellenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen des Pankreas ausgewiesen. Das „Exzellenzzentrum“ gilt als höchste Kompetenzstufe und aktuell gibt es nur insgesamt zwei Exzellenzzentren dieser Art deutschlandweit!

Im Zeitraum von 2007 bis 2020 hat die chirurgische Klinik insgesamt rund 1400 Pankreaseingriffe durchgeführt. Für die Höherstufung wurden neben den hohen Eingriffszahlen der Zentrumsoperateure und der exzellenten chirurgischen Ergebnisqualität, die guten Organisationsstrukturen des interdisziplinären Pankreaszentrums am Klinikum rechts der Isar, die interdisziplinäre Schmerztherapie im Rahmen der Behandlung von Pankreaserkrankungen sowie das Tumorboard als Qualitätsmerkmale berücksichtigt.

Neben den intensiven wissenschaftlichen Aktivitäten für den Bereich Pankreas sowie Publikationen aus den Antragsjahren zum Thema Pankreas, zeichnet sich die Klinik und Poliklinik für Chirurgie unter anderem dadurch aus, dass sie ihren Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Pankreas eine spezielle interdisziplinäre Ernährungsberatung anbietet und darüber hinaus eine bedarfsgerechte Psychoonkologie.

Seit vielen Jahren bereits besteht eine Kooperation mit dem Arbeitskreis der Pankreatektomierten und seit 2016 werden Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte zum Thema Pankreas veranstaltet sowie diverse Studien durchgeführt, darunter die jetzt anlaufende chirurgische prospektive randomisierte multizentrische DFG-Studie „RECOPS-Trial“. Auch gibt es eine entsprechende Spezial-Sprechstunde „Pankreas“. Im Rahmen des Audits der DGAV konnten alle Anforderungen bezüglich Strukturen, Räumlichkeiten, Geräten und personeller Besatzung detailliert überprüft werden und wurden als adäquat für ein Exzellenzzentrum für Chirurgische Erkrankungen des Pankreas eingestuft.

Prof. Dr. med. Hana Algül, Geschäftsführender Direktor des Comprehensive Cancer Center am Klinikum rechts der Isar, freut sich besonders, dass mit der Klinik und Poliklinik für Chirurgie ein unabhängiges, objektives und hochqualitatives Exzellenzzentrum am Standort präsent ist. Dies sei von großer Bedeutung für das CCC und seine Patienten/innen. „Diese Auszeichnung ist ein Beleg für die exzellente Arbeit in der Onkologie im Bereich des Pankreaskarzinoms und Ergebnis einer langjährigen positiven Zusammenarbeit.“, so Prof. Algül.

Neben der DGAV-Zertifizierung ist unser Zentrum schon seit vielen Jahren ebenfalls als Pankreaskrebszentrum der DKG (Deutschen Krebsgesellschaft e.V.) zertifiziert.

Auch während der Pandemie konnte das Team um Univ.-Prof. Helmut Friess zu jeder Zeit die Versorgung der onkologischen und Notfall-Patienten sicherstellen, und dies auf bekannt hohem Niveau.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen erstklassigen Auszeichnungen!

            

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Die Stiftung Chirurgie TU München unterstützt Herrn PD Dr. Demir – Erfahren Sie mehr im Interview…

Im Gespräch mit PD. Dr. Dr. I. Ekin Demir (Funktionsoberarzt an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München):

PD Dr. I. Ekin Demir, Preisträger Else Kröner Clinician Scientist Professur 2020

PD Dr. I. Ekin Demir, Preisträger Else Kröner Clinician Scientist Professur 2019

Herr Dr. Demir, erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem großen Erfolg als Preisträger der „Else Kröner-Clinician Scientist Professur 2019“. Was macht man denn mit einer Million Euro?

Antwort Dr. Demir: Vielen Dank! Ein Teil davon, ca. 400,000 € sind ja bereits für die Stelle vorgesehen und der Rest steht dann frei zur Verfügung. Dafür möchte ich unter anderem neue Geräte im Labor anschaffen, die bisher nicht zur Verfügung standen. Beispielweise ein bildgebender Massen-Zytometer (Imaging mass cytometry), welcher eine Quantifizierung von Zell-Subtypen (z.B. Immunzell-Subtypen) in einem Tumor unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Lokalisation dieser Zellen ermöglicht. Das bedeutet, wir wissen dann nicht nur um wie viele Zellen es sich handelt, sondern auch wo sich diese befinden! Das ist ein enormer Vorteil.

 

Letztes Jahr wurden Sie ja zum „Rising Star“ bei der Europäischen Gastroenterologen Gesellschaft (United European Gastroenterology – UEG) ausgezeichnet. Können Sie kurz erklären, um was es sich da genau handelt?

Antwort Dr. Demir: Die UEG würdigt mit diesem Preis die Forschung auf dem Gebiet der Gastroenterologie. Ausgezeichnet werden junge Forscherinnen und Forscher unter 40 Jahren aus ganz Europa, die vor allem hervorragende Publikationsleistungen veröffentlicht haben. Der „Rising Star“ wird jedes Jahr an bis zu 8 Personen vergeben. Es freut mich besonders, als Chirurg diese Auszeichnung erhalten zu haben.

 

Wie viele Preise haben Sie eigentlich schon gewonnen?

Antwort Dr. Demir: Offen gesagt, habe ich sie nie gezählt. Die Zahl dürfte im zweistelligen Bereich liegen. Die bedeutendsten für mich sind allerdings die beiden vorher genannten.

 

Welche Rolle spielt die Stiftung Chirurgie TU München bei der Erreichung Ihrer Ziele?

Antwort Dr. Demir: Das ist in der Tat eine sehr wichtige Frage. Die Stiftung Chirurgie TU München gibt uns eine gewisse Freiheit und Flexibilität, die in der Wissenschaft sehr wichtig ist. Dank Anschubfinanzierungen können neue „zündende Ideen“ schnell verifiziert und als relevant bzw. nicht relevant eingeordnet werden. Nach diesem ersten Schritt kristallisiert sich heraus, woran es sich lohnt weiterzuarbeiten und ggf. weitere Fördermöglichkeiten anzufragen.

 

Welche Ziele haben Sie sich als nächstes gesteckt?

Antwort Dr. Demir: An sich viele (grinst). Kurzgefasst, ein wichtigstes Ziel ist das Niveau meiner Wissenschaft weiter zu erhöhen und so genannte „High-risk, high-gain“-Projekte zu starten. Einer meiner Schwerpunkte ist die nervale Invasion. Wir sind gerade dabei die Mechanismen davon zu verstehen, aber in einem so genannten „High-risk, high-gain“ Projekt würde ich neue therapeutische Ansätze ausprobieren, das heißt neue Medikamente entwickeln und einsetzen, um diese teils sehr schmerzhafte Nerveninvasion zu reduzieren.

 

Welche Empfehlung können Sie an Kolleginnen und Kollegen weitergeben, wenn es darum geht eine Förderung ihrer Projekte durch die Stiftung Chirurgie TU München zu erhalten?

Antwort Dr. Demir: Die Förderung der Stiftung Chirurgie TU München kann sicherlich am besten genutzt werden, wenn Kolleginnen/Kollegen ihr Forschungsprojekt konkret in einer 1-2-seitigen Projektzusammenfassung formulieren. Wichtig ist, dass man mit Herzblut bei der Sache ist, denn nur solche Projekte werden am Ende meistens erfolgreich. Aus eigener sehr positiver Erfahrung lege ich jungen Kolleginnen und Kollegen ans Herz, sich schon sehr früh eine/n geeigneten Mentor/in zu suchen.

 

Haben Sie noch eine Nachricht an unsere Spenderinnen und Spender?

Antwort Dr. Demir: Ich finde es faszinierend, dass Menschen aus allen möglichen Disziplinen außerhalb der Medizin, sich entscheiden, für die chirurgische Forschung zu spenden. Diese Tatsache motiviert uns besonders bei unserer täglichen klinischen Arbeit und Forschung.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Gespräch führte Frau Dr. Nadine Westphal, Vorstand Marketing der Stiftung Chirurgie TU München.

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STIFTUNG CHIRURGIE TU MÜNCHEN

Die von der Stiftung Chirurgie TU München unterstützte Klinik und Poliklinik für Chirurgie der Technischen Universität München nimmt mit ausgezeichneten Leistungen international eine Spitzenstellung in medizinischer Forschung, Lehre und Krankenversorgung ein. Durch wissenschaftlichen Fortschritt werden neue Therapieverfahren entwickelt, die die Heilungschancen und die Lebensqualität unserer Patienten verbessern.

 

SPENDENKONTO

Stiftung Chirurgie TU München

IBAN: DE02300606010007225652

BIC (Swift Code): DAAEDEDDXXX

 

Mehr Informationen unter: www.stiftung-chirurgie.org

 

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Stiftung Chirurgie TU München setzt sich ein für Forschungsprojekt zur Nierentransplantation

Oberarzt und Leiter der Transplantationschirurgie PD Dr. Volker Aßfalg und Assistenzarzt Felix Stocker, beide Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar, forschen aktuell an der Verbesserung der Organfunktion nach erfolgter Transplantation.

Die Stiftung Chirurgie TU München unterstützt diese wichtige experimentelle chirurgische Studie zur Vermeidung eines sogenannten Ischämie-Reperfusionsschadens (IRI). Dieser ist mit einem erhöhten Risiko für eine Abstoßung, verzögerte Funktionsaufnahme und chronische Transplantatdysfunktion verbunden.

Der Organspendermangel macht jedes Transplantat noch kostbarer und eine gute, dauerhafte Organfunktion umso wünschenswerter, um möglichst viele Patienten dialysefrei zu halten, was medizinisch, sozioökonomisch und natürlich für die Lebensqualität der Betroffenen anzustreben ist.

Im Sinne einer Anschubfinanzierung wird dieses Forschungsprojekt zur Nierentransplantation mit € 5.000 gefördert.

Ziel der Stiftung Chirurgie TU München ist es auch, jungen Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit zur Forschung zu eröffnen und sie für die Wissenschaft und Weiterentwicklung in der Chirurgie zu begeistern. Wir freuen uns sehr, dass Herr PD Dr. Volker Aßfalg hier als Mentor agiert.

PD Dr. Volker Aßfalg

PD Dr. Volker Aßfalg

Felix Stocker

Felix Stocker

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Upgrade für die Pflege – Personalaufenthaltsraum der M4a erhält neue Ausstattung

Kürzlich erreichte ein Antrag für Ausstattung des Personalbereichs der Pflege auf der Station M4a die Stiftung Chirurgie TU München. Wir freuen uns sehr, dass wir dem nachkommen können.

Dr. Nadine Westphal (Vorstand Marketing der Stiftung Chirurgie TU München) überreichte eine Kaffeemaschine, einen Standmixer für gesunde Smoothies und einen Lautsprecher für ein bisschen Entspannungsmusik in den Pausen.

Stationsleitung Sanja Bilandzija ist begeistert und meinte lächelnd „Mit diesen Geräten erhöhen wir das Wohlbefinden im Besprechungs- und Pausenraum, so lässt sich die hohe Motivation für eine optimale pflegerische und medizinische Betreuung der Patientinnen und Patienten sicherlich noch besser aufrechterhalten.”

Stationsleitung Sanja Bilandzija (rechts) und Dr. Nadine Westphal

Stationsleitung Sanja Bilandzija (rechts) und Dr. Nadine Westphal

 

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PD Dr. Dr. Demir erhält „Else Kröner-Clinician Scientist Professur“ – Dotierung 1 Million Euro

Funktionsoberarzt PD Dr. Dr. I. Ekin Demir an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München ist Preisträger der „Else Kröner-Clinician Scientist Professur 2019“. Der herausragende Wissenschaftler wird mit 1 Million Euro für maximal 10 Jahre gefördert.

Für die Verbesserung der anwendungsbezogenen und patientenorientierten medizinischen Forschung ist es erforderlich, dass Ärztinnen und Ärzte klinische Tätigkeit und Forschung in ihrer Berufstätigkeit als so genannte „Clinician Scientists“ verbinden. Genau dies unterstützt die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung (https://www.ekfs.de/), die sich der Förderung medizinischer Forschung und dem Voranbringen medizinisch-humanitärer Projekte verschrieben hat. Mit den Professuren soll laut der Stiftung, Ärztinnen und Ärzten mit hervorragenden Leistungen sowohl in Patientenversorgung als auch Forschung eine langfristige Perspektive gegeben werden, den Berufsweg des Clinician Scientist weiter zu gehen und je die Hälfte ihrer Arbeitszeit für Forschung mit Lehre und Patientenversorgung einzusetzen.

Im Rahmen seiner Clinician Scientist Professur „Translational Pancreatic Surgery“ möchte PD Dr. Dr. I. Ekin Demir in seinem Forschungskonzept die Nerv-Tumor-Interaktionen und Schmerzpathogenese bei Pankreaserkrankungen translational untersuchen. Zudem möchte er für die seit Jahrzehnten ungelösten Probleme der Pankreaschirurgie, wie zum Beispiel Pankreasfisteln und Magenentleerungs-störungen, Lösungsansätze auf molekularer Basis erarbeiten. Herr Dr. Demir leitet das Pankreas-Forschungslabor der Chirurgie am Klinikum rechts der Isar, das von der Stiftung Chirurgie TU München gefördert wird. Wir freuen uns sehr mit Herrn Dr. Demir über diese außergewöhnliche und nachhaltige Förderung zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Die Forschungsaktivitäten von PD Dr. Dr. Demir werden auch seit Jahren von der Stiftung Chirurgie TU München (www.stiftung-chirurgie.org) unterstützt.

Weitere Informationen unter: https://www.ekfs.de/aktuelles/ausschreibungen/else-kroener-clinician-scientist-professuren-2020-bekanntgabe-der

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Else Kröner-Memorial-Stipendium für Carmen Mota-Reyes

Unsere Ärztin an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München und Mitarbeiterin unseres Pankreas-Forschungslabors (Leitung: PD Dr. Dr. I. Ekin Demir) Frau Carmen Mota-Reyes wurde mit dem begehrten Else Kröner-Memorial-Stipendium 2019 ausgezeichnet.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (https://www.ekfs.de/), die sich der Förderung medizinischer Wissenschaft widmet und medizinisch-humanitäre Hilfsprojekte unterstützt, fördert mit diesem Preis junge forschende Ärztinnen und Ärzte. Bis zu sechs Individualstipendien werden auf dem gesamten Gebiet der Medizin mit dem Ziel ausgeschrieben, besonders begabte und motivierte klinisch und wissenschaftlich tätige Ärzte am Beginn ihres Berufsweges zu unterstützen. Mittels einer zweijährigen Freistellung von klinischen Aufgaben sollen besonders erfolgversprechende medizinische Forschungsvorhaben signifikant vorangebracht werden.

Das Else Kröner-Memorial-Stipendium fördert so die wissenschaftliche Selbständigkeit und die Karriere zum Clinician Scientist. Das Stipendium ist mit insgesamt 230.000 € dotiert.

Frau Mota-Reyes wird sich mit der Rolle von Tertiären Lymphoid Strukturen (TLS) in der Regulation der anti-tumoralen Immunantwort beim Pankreaskarzinom beschäftigen. Dies könnte die Entwicklung eines Lösungskonzepts bei Therapieresistenz gegen Immuncheckpoint-Inhibitoren hervorbringen und neue Therapieansätze zur Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebses ermöglichen. Das Pankreas-Forschungslabor wird auch von der Stiftung Chirurgie TU München (www.stiftung-chirurgie.org) unterstützt.

 

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Universität Nanjing gründet neues Nanjing University Institute of Pancreatology und beruft Herrn Univ.-Prof. Friess als ersten „Scientific Advisor“

Die Universität Nanjing ist eine der ältesten Ausbildungsanstalten in China. In ihren Ursprüngen reicht sie sogar zurück bis ins Jahr 258. Im Jahre 1902 wurde sie in eine moderne Hochschule umgewandelt und gilt als Geburtsstätte der modernen Wissenschaft in der Volksrepublik China. Im chinesischen Bildungssystem nimmt sie vielfach eine Vorreiterrolle ein, beispielsweise bei der Einführung der Koedukation wie auch der studentenzentrierten Lehrmethoden im Gegensatz zum traditionellen Frontalunterricht. Der ehemalige Staatspräsident Jiang Zemin gehört zu den prominentesten Absolventen. Die Nándà, wie sie auch genannt wird, zählt zu den bedeutendsten Universitäten des Landes und belegt in zahlreichen Rankings immer einen Platz unter den Top 5.

Die Vorläuferin der Medical School of Nanjing University, die Medical School of National Central University wurde 1935 gegründet und 1987 mit der Genehmigung des Staatministeriums für Bildung als erste Medical School als Medizinische Fakultät einer Universität direkt unter der Verwaltung des Bildungsministeriums neu gegründet. Die Medical School of National Central University steht für die Ausbildung führender medizinischer Wissenschaftler und  exzellentem Fachpersonal im Gesundheitswesen. Unter ihrem Dach befinden sich drei angeschlossene Kliniken, das Nanjing Drum Tower Hospital, das Jinling Hospital und das Nanjing Stomatological Hospital sowie drei Unikliniken, das Nanjing Children’s Hospital, das Nanjing Brain Hospital und das Second Hospital of Nanjing, mit Schwerpunkt auf der Vermittlung  von medizinischen Konzepten und klinischen Fähigkeiten. Die klinische Medizinwissenschaft der Medical School of Nanjing University wurde von der ESI Datenbank des American Institut of Science and Technolog Information unter den besten 1% weltweit gerankt. Die Nanjing University weist eine starke Fakultät auf. Zu ihrem exzellenten Forschungs- und Ausbildungsteam zählen u.a. zwei Akademikern der Chinese Academy of Engineering, 86 Doctoral Supervisors, 130 Professoren und 176 Associate Professors.

In diesem Monat wurde das Nanjing University Institute of Pancreatology gegründet, das aus multidisziplinären Klinikern und Experten des Nanjing Drum Tower Hospital (Department of Gastroenterology, Pancreatic Surgery, Oncology, Medical Imaging Department, Pathology) und des Institute of Model Animals of Nanjing University sowie des College of Life Sciences of Nanjing University besteht. Unser Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, Herr Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess, wurde vom Gründungsdirektor Herrn Prof. Xiaoping Zou im Namen des Organisationskomitees als erster „Scientific Advisor“ berufen. Zu dieser außergewöhnlichen Ehre gratulieren wir sehr herzlich.

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Wir haben eine neue Stiftungshomepage! Gespendet von SARGUT MARKETING 😊

Herr G. Sargut, der Geschäftsführer von SARGUT MARKETING, übergibt die neue Homepage der Stiftung Chirurgie TU München an den Stifter, Herrn Klinikdirektor Prof. H. Friess. Das Münchner Familienunternehmen in der Wotanstrasse 78 ist nun seit 15 Jahren am Markt und verfügt über eine große Expertise in den Bereichen Webdesign, Webseiten Programmierung und Suchmaschinenoptimierung sowie Grafik-Design. Schwerpunkte sind die Themen Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Zum Kundenkreis gehören Mediziner, Hotels und Dienstleistungsbetriebe.

Die Stiftung Chirurgie TU München bedankt sich sehr herzlich für diese hervorragende Dienstleistung in Form einer großzügigen SPENDE!

Überzeugen Sie sich selbst und genießen Sie unseren neuen Webauftritt… Sie können sich jetzt ganz einfach direkt zum Newsletter an- und abmelden oder online eine Spende tätigen.

 

 

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Stifter Herr Prof. Friess übergibt drei Preise im Rahmen des CARS 2020-Kongresses

Der 1983 in Berlin gegründete Kongress für computerunterstützte Radiologie und Chirurgie (CARS) verfolgt seit mehr als 30 Jahren das Ziel, eine führende Rolle in der biomedizinischen Berechnungs- und Bildgebungstechnologie einzunehmen. Dieser Erfolg wurde durch die interdisziplinäre Forschung und Entwicklung neuartiger Algorithmen und Systeme mit spezifischen Anwendungen in der Radiologie und Chirurgie erreicht. Bisher fanden CARS-Kongresse in Barcelona, Berlin, Paris, Tokio, San Francisco, London, Chicago, Osaka, Genf, Pisa, Fukuoka, Heidelberg und Rennes statt.

In diesem Jahr wurde der CARS-Kongress unter dem Leitthema „Surgineering“ in München am Klinikum rechts der Isar ausgerichtet. „Surgineering“ bezeichnet eine besondere Form der Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Ingenieuren, die durch Prof. Dr. med. Hubertus Feußner und PD Dr. med. Dirk Wilhelm zusammen mit den medizintechnischen Lehrstühlen der TUM (Prof. Knoll, Prof. Navab, Prof. Lüth, Prof. Mela) geprägt wurde.

Bedingt durch die Corona-Pandemie und den damit verbunden Einschränkungen, musste die gesamte Planung des Kongresses auf kürzeste Zeit grundlegend auf einem Hybrid-Event umgestellt werden. Dieses Konzept erlaubte – unter Berücksichtigung aller Hygienemaßnahmen – zumindest die persönliche Anwesenheit lokal ansässiger Forscher. Der Austausch mit allen anderen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde über eine Videokonferenzplattform ermöglicht.

Im Rahmen des CARS 2020-Kongresses in München wurden von der Stiftung Chirurgie TU München drei Preise in Höhe von € 500 € gestiftet. Der Stifter Herr Prof. Helmut Friess (Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar) hat die Auszeichnung an folgende Personen – teils persönlich – überreicht:

  1. Jeff Siewerdsen von der John Hopkins University, Baltimore erhält den Preis „Spirit of Surgineering” für die konsequente Weiterentwicklung der in München geborenen Idee der Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Ingenieuren. Herr Siewerdsen bietet einen mehrwöchigen Trainingskurs für Ingenieure an, damit diese in der Chirurgie bzw. Medizin geschult werden. Er war neben Frau Prof. Gockel einer der Eröffnungsredner.
  2. Ein Gemeinschaftspreis „Hybrid Conference Award“ für die Umsetzung und Realisation eines hybriden Kongresses geht an die Ingenieure des MITI, Herrn D. Ostler, Frau J. Steger, Herrn K. Yu, Herrn L. Bernhard und Frau R. Hartwig.
  3. Die Herren Carlos Amato und Osman Ratib von der Firma Cannondesign (Planung und Entwicklung im Healthcare Sektor) aus Los Angeles erhalten den „Future of Healthcare Award“ für ihre Innovation bzgl. des „OPs der Zukunft“ und der Vision für das „Krankenhaus von Morgen“.

Der nächste Kongress „CARS 2021“ wird in München abgehalten. Präsident wird Herr PD Dr. Dirk Wilhelm sein.

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Bauchchirurg Prof. Dr. Helmut Friess TOP-MEDIZINER 2020

Prof. Dr. Helmut Friess, Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, wurde dieses Jahr erneut als TOP-Mediziner des FOCUS in den Fachbereichen „Bauchchirurgie“ und „Tumoren des Verdauungstrakts“ gelistet.

Auf Basis einer unabhängigen Datenerhebung zu Deutschlands Top-Medizinern erstellt die Redaktion von FOCUS-GESUNDHEIT jährlich eine Ärzteliste herausragender Medizinerinnen und Mediziner.

Diese dient seit mehr als 20 Jahren als sicherer und glaubwürdiger Ratgeber für medizinisch Interessierte. In die Bewertung fließen u.a. große Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Publikationen, aber auch Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikchefs, Oberärzten und niedergelassenen Medizinern mit ein.

Wir gratulieren herzlich zu diesen Auszeichnungen!

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40 Jahre Kunstatelier Dettmer – Präsenzaustellung und individueller Atelierbesuch!

Mit der Ars et Ars et Sanitas-Austellung „40 Jahre Kunstatelier Dettmer“ erhalten Kunstinteressierte einen guten Überblick über Nikos W. Dettmers vielfältiges künstlerisches Schaffen. Es geht dabei viel um die Tradition des gegenständlichen Realismus, aber nicht nur… Tauchen Sie mit uns ein in die Welt seiner speziellen Sumi-e Malerei, schmunzeln Sie mit uns über seine humoristischen Karikaturen und lassen Sie sich von seinen ausdrucksstarken Bronzeplastiken berühren.

Aufgrund von Corona kann derzeit zwar keine Vernissage stattfinden, dafür bietet diese Ausstellung eine besondere Gelegenheit: Neben der Präsenzausstellung in unserer chirurgischen Klinik haben Sie die wunderbare Gelegenheit, den Künstler Herrn Dettmer in seinem Atelier zu besuchen.

Bei Interesse an einem individuellen Besuch (Einzelperson oder Kleingruppe gemäß aktuellen Richtlinien) kontaktieren Sie uns bitte unter info@stiftung-chirurgie.org

Herr Dettmer spendet 30 Prozent des Verkaufserlöses der Bilder an die Stiftung Chirurgie TU München. Mit den Spendenerlösen unterstützen Sie die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie z.B. durch Unterstützung von Renovierungen, Mitarbeiter-Weiterbildungen und Forschungsprojekten. Dies alles dient, die Chirurgie am Klinikum rechts der Isar zu stärken und die Patientenversorgung zu verbessern.

Die Ausstellung auf der Privatstation M4a (ehemals 1/1) der Klinik und Poliklinik für Chirurgie läuft bis 30. November 2020.einladungskarte_arsetsanitas_dettmer-web

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Unser jährlicher eNewsletter ist da

Auch in diesem Jahr ist es uns ein persönliches Anliegen, Sie über die zahlreichen Themen und Projekte der Klinik und Poliklinik für Chirurgie zu informieren. Hier finden Sie einen bunten Überblick über die letzten zwölf Monate.

Ihnen und Ihren Ihnen und Ihren Familien wünschen wir von Herzen frohe Festtage und einen wunderbaren Start in ein gutes Jahr 2020!

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Die Vernissage im Hörsaal PAVILLON war ein voller Erfolg!!

Erstmals präsentierte die Stiftung Chirurgie TU München einen Künstler im Rahmen der Reihe “Ars et Sanitas” im Hörsaal PAVILLON. Mit rund hundert Gästen war die Vernissage ein voller Erfolg. Unter den Gästen befanden sich Mitglieder des Ärztlichen Direktoriums des Klinikums rechts der Isar, Frau Dr. Frank und Herr Prof. Schwaiger, eine Delegation aus Ghana und Brasilien, Präsident des TSV 1860 München Robert Reisinger, Stiftungsbotschafter Dietmar Gröbl mit Gattin, viele Kunstinteressierte und Ärzte. Nach der Begrüßung durch Frau Dr. Nadine Westphal ging Herr Prof. Friess auf sein Herzensanliegen, die Stiftung ein. Laudator Herr Prof. Martignoni stellte den Künstler Herrn Bernd Sannwald vor, der zunächst mit einem anregenden und sehr informativen Vortrag über individuelle Realität und Wahrnehmung in der Kunst startete und dann die Kunstinteressierten u.a. zur Betrachtung seiner Bilder unter “verschiedenen Voraussetzungen” einlud, einmal mit beruhigender und einmal mit spannungsgeladener Musik. Die Ausstellung ist noch bis Ende April 2020 auf der Chirurgischen Privatstation M4a (4.Stock) zu sehen.

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NEU: Unser Film über die Stiftung Chirurgie ist online!

Wir freuen uns sehr über den gelungenen Film, der die hervorragende Arbeit hier an der Chirurgischen Klinik des Klinikums rechts der Isar zeigt. Herzlichen Dank an das wunderbare Regisseur- und Kamerateam Vuskovic und Reichenbach sowie an alle Mitwirkenden.

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Die Stiftung Chirurgie TU München präsentiert den Münchner Kunstfotografen Bernd Sannwald

Wir laden Sie herzlich ein zur Vernissage am 30. Oktober 2019 um 18:30 Uhr. Erstmalig findet die Ausstellungseröffnung der Reihe “Ars et Sanitas” in unserem Hörsaal PAVILLON am Klinikum rechts der Isar statt. Der Münchner Kunstfotograf Bernd Sannwald wird uns mit einem Vortrag auf seine Bilder einstimmen, im Anschluss sind die Kunstwerke zunächst im Hörsaal PAVILLON und anschließend bis 30. April 2020 auf der Privatstation M4a (ehemals Station 1/1) der Klinik und Poliklinik für Chirurgie zu sehen.

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Der TSV 1860 unterstützt die Chirurgie!

Die Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar bietet TOP-Chirurgie für Alle! Die Stiftung Chirurgie TU München unterstützt mit Ihren Spenden die Weiterentwicklung der Chirurgischen Klinik unter der Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Friess. Auf die Initiative des 1860-Mitglieds und sozial engagierten Unternehmers Herrn Dietmar Gröbl helfen ab sofort auch die Münchner Löwen mit, die Welt ein bisschen gesünder zu machen! Für weitere Infos klicken Sie bitte hier: tsv1860.de/de/Aktuelles_News

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NEU: PROKTOLOGISCHE SPRECHSTUNDE am Klinikum rechts der Isar

Enddarmleiden sind mitunter nur durch geringe Symptome bemerkbar, können jedoch die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Diese Beschwerden werden oftmals ungern geäußert und gerade dies führt häufig zu einer Verschleppung der Diagnose sowie der notwendiger Therapie.

In unserer PROKTOLOGISCHEN SPRECHSTUNDE stehen wir Ihnen mit unserer besonderen Expertise und dem gebührenden menschlichen Feingefühl zur Seite.

Frau Dr. Bachmann wird die PROKTOLOGISCHE SPRECHSTUNDE ab 16. September 2019, montags von 9:00 bis 11:00 Uhr und mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr, in den Räumen der interdisziplinären Endoskopie anbieten.

Mit ausführlicher Befunderhebung, den diagnostischen Möglichkeiten einer universitären Klinik und in Kooperation mit anderen Fachabteilungen erarbeiten wir zusammen mit Ihnen ein individuelles Therapiekonzept.

Persönliche Terminvereinbarungen sind über das zentrale Patientenmanagement unter der Rufnummer 089-4140-6224 möglich.

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“Rising Star” am Rechts der Isar – Herr PD Dr. Dr. I. Ekin Demir, Facharzt für Viszeralchirurgie, wird dieses Jahr mit dem renommierten Preis “Rising Star Award” der UEG ausgezeichnet

Die United European Gastroenterology (UEG) ist der gemeinnützige Dachverband aller führenden europäischen Vereinigungen, die sich mit Erkrankungen des Verdauungstrakts befassen (u.a. European Society for the Study of Liver, European Pancreatic Club, European Digestive Surgery). Sie ist weltweit die umfassendste Organisation ihrer Art und ein Forum für Zusammenarbeit und Wissensaustausch im Bereich der Gastroenterologie.

Die UEG vergibt jährlich acht “Rising Star Awards” und zeichnet hiermit die weltweit besten gastroenterologisch forschenden Ärzte unter 40 Jahren aus. Kandidaten für die “Rising Star Awards” müssen durch die Gremien der europäischen Untergesellschaften der UEG für diese Auszeichnung nominiert werden und weisen ein herausragendes wissenschaftliches Profil in einem jungen Stadium ihrer Karriere auf.

Herr PD Dr. Dr. I. Ekin Demir, Funktionsoberarzt an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, ist 2019 mit diesem renommierten Preis der UEG ausgezeichnet worden. Wir gratulieren sehr herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und der damit verbundenen internationalen persönlichen wie fachlichen Wertschätzung.

Die UEG organisiert als große fachübergreifende Kongressveranstaltung die jährlich stattfindende United European Gastroenterology Week (UEG Week).

Als “Rising Star” wird Herr Dr. Dr. Demir ab diesem Jahr in der wissenschaftlichen Gestaltung der UEG Week eine aktive Rolle übernehmen und ist zugleich geladener Redner auf diesem weltweit größten gastroenterologischen Kongress mit mehr als 14.000 internationalen Teilnehmern.

Weiterführende Information entnehmen Sie bitte hier: https://www.ueg.eu/awards-grants/ueg-week-awards/rising-star-awards/

Der hochkarätige Wissenschaftler Herr PD Dr. Dr. Demir wird auch von der Stiftung Chirurgie TU München für seine Forschungsprojekte finanziell unterstützt.

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Silberne TUM-Ehrennadel

Vier Ärzte aus unserer Chirurgie wurden im Rahmen der Absolventenfeier des TUMKollegs für ihr großes Engagement bei der Betreuung der TUMKollegiaten gewürdigt.

Herr Prof. Dr. Feussner, Herr Prof. Dr. Silvano Reiser, Frau Dr. Prokopchuk und Herr Dr. Dr. Hartmann haben von Präsident Herrn Prof. Dr. Wolfgang Herrmann die Silberne TUM-Ehrennadel mit Urkunde überreicht bekommen. Herzlichen Glückwunsch!

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Das Onkologische Zentrum am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München erhält erneut Auszeichnung “Onkologisches Zentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.”

Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. hat erneut das Onkologische Zentrum am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München als Zertifiziertes Onkologisches Zentrum mit Empfehlung ausgezeichnet.

Laut eigenen Angaben möchte die Deutsche Krebsgesellschaft durch ihr Zertifizierungssystem die Betreuung onkologischer Patienten verbessern und ihnen in jeder Phase ihrer Erkrankung eine Behandlung ermöglichen, die sich an hohen Qualitätsmaßstäben orientiert. Basis dieses Systems sind die zertifizierten Zentren. Diese Zentren müssen gemäß DKG jährlich nachweisen, dass sie die fachlichen Anforderungen für die Behandlung einer Tumorerkrankung erfüllen und zudem über ein etabliertes Qualitätsmanagementsystem verfügen. Die Anforderungen sind in Erhebungsbögen mit Qualitätsindikatoren zusammengefasst. Sie werden in interdisziplinären Kommissionen erarbeitet und regelmäßig aktualisiert. Leitlinien spielen eine wichtige Rolle bei der Festlegung der Qualitätsindikatoren. Die Qualität der Zentren wird jährlich in Benchmarking-Berichten erfasst und veröffentlicht. Zusätzlich lassen sich Darmkrebszentren auf freiwilliger Basis einen jeweils individualisierten Jahresbericht erstellen, der die eigenen Ergebnisse im Vergleich zu anderen zertifizierten Zentren darstellt. So können sie die eigene Qualität stetig verbessern.

Das gesamte Zertifizierungssystem und somit auch die Durchführung der Audits werden durch das unabhängige Institut OnkoZert betreut. Wir freuen uns sehr über diese wichtige Auszeichnung in Folge!

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16. Arzt-Patienten-Tag im Transplantationszentrum am Klinikum rechts der Isar der TU München

Am 16. März 2019 fand im Transplantationszentrum am Klinikum rechts der Isar der TU München bereits der 16. Patiententag statt. Hier wurde über die Möglichkeiten der Organvergabe durch Eurotransplant sowie über unsere eigenen Transplantationsergebnisse am Zentrum informiert. Als ein weiteres Thema wurde ausführlich über Impfempfehlungen (vor und während Dialyse sowie nach Transplantation) aufgeklärt.
Der zweite Teil des Patiententages widmete sich dem Thema Lebendnierenspende. Wer kann überhaupt spenden und wie gesund muss ein Nierenspender sein? Zudem wurden unsere modernen Operationsverfahren der minimalinvasiven Nierenentnahme zur Lebendspende vorgestellt, worüber auch Patienten selbst berichteten.
Die Stiftung Chirurgie TU München hat diesen 16. Arzt-Patienten-Tag unterstützt und war mit einem Stand präsent.

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Die FOCUS-Gesundheit “Ärzteliste 2019” zählt Herrn Prof. Helmut Friess erneut zu Deutschlands TOP-Medizinern (Erscheinungstermin 4.7.19)

In der Ausgabe 4/19 von FOCUS-Gesundheit werden auch dieses Mal wieder die besten Mediziner in ihrem jeweiligen Fachbereich ausgezeichnet. Herr Prof. Helmut Friess hat erneut das Siegel TOP-Mediziner für das Jahr 2019 erhalten. Die Bewertung erfolgt auf der Basis einer unabhängigen Datenerhebung. In diese fließen u.a. große Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Publikationen sowie Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikchefs, Oberärzten und niedergelassenen Medizinern ein. Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!

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Herzliche Einladung zur nächsten Ars et Sanitas-Vernissage mit Erik Liebermann am 10. April 2019 um 18:30 Uhr

Mit Zeichenfeder, Aquarellpinsel und Wortwitz führt Erik Liebermann gleich drei Künste auf höchstem Niveau zusammen. Seine Cartoons sind zeitlos aktuell, nehmen menschliche Schwächen aufs Korn und bleiben dabei immer amüsant humorvoll. Herr Liebermann spendet 40 Prozent des Verkaufserlöses der Cartoons an die Stiftung Chirurgie TU München. Mit den Spendenerlösen fördern Sie aktiv die Weiterentwicklung der chirurgischen Klinik, zum Beispiel durch Unterstützung von Renovationen, Mitarbeiter-Weiterbildungen und Forschungsprojekten.

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MKG-Münchner Künstler Genossenschaft – kgl. Priv. seit 1868 unterstützt Stiftung Chirurgie TU München

Der Präsident der Münchner Künstler Genossenschaft Herr Nikos W. Dettmer ehrte Herrn Prof. Helmut Friess als exzellenten Chirurgen und ausgewiesenen Experten zum Thema Pankreaskrebs zusammen mit seinem Team für seinen besonderen Einsatz mit Herz für seine Patienten. Stellvertretend nahm Frau Dr. Westphal (Vorstand Marketing Stiftung Chirurgie TU München) die Auszeichnung entgegen und bedankte sich herzlich für die diesjährige Auswahl der Stiftung Chirurgie TU München und die damit verbundene Unterstützung. Ein Teil der Eintrittsgelder geht als Spende an die Stiftung Chirurgie TU München. Wir sagen HERZLICHEN DANK!

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Prof. Helmut Friess hält Einführungsvortrag in renommiertem Tata Memorial Hospital in Mumbai

Im Rahmen der XVII. Jahreskonferenz “Evidence Based Management of Cancers in India” hielt Herr Prof. Dr. Helmut Friess als Vorsitzender des Panels “Locally advanced/borderline Resectable Pancreatic Cancer” den Einführungsvortrag zu Heilungsoptionen von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Diese zentrale Konferenz rund um das Thema Krebs findet jedes Jahr in Indiens renommiertem Tata Memorial Hospital in Mumbai statt. Das Tata Memorial Hospital gilt als führendes Krebszentrum Indien bzw. Südasien. Wir freuen uns sehr über diesen wertvollen Austausch mit den geschätzten Kollegen.

 

v.l.n.r.: Herr Prof. Masakazu Yamamoto (Professor & Chairman, Department of Surgery, Institute of Gastroenterology, Tokyo Women’s Medical University; Chairman, Institute of Gastroenterology, Tokyo Women’s Medical University; Vice Director, Tokyo Women’s Medical University Hospital and President, JSHBPS – Japanese Society of the Hepato-Biliary Pancreatic Surgery), Prof. Dr. med. Helmut Friess (Direktor Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München), Herr Prof. Shailesh V. Shrikhande (Professor & Head Division of Cancer Surgery, Chief, GI and HPB Surgery, Deputy Director, Tata Memorial Hospital, Mumbai India)

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Herr Dietmar Gröbl – Unser neuer Botschafter der Stiftung Chirurgie TU München

Gerne möchten wir Ihnen heute unseren neuen Botschafter der Stiftung Chirurgie TU München Herrn Dietmar Gröbl vorstellen.
Herr Gröbl ist Unternehmer, 57 Jahre, verheiratet, hat drei Töchter und leitet ein führendes IT-Unternehmen in Deutschland. Bereits seit Jahren setzt sich Herr Gröbl sehr engagiert für Gesundheits-Themen ein. Ob für umweltfreundliches Drucken am Arbeitsplatz oder gesundes Essen in der Schule. Dafür arbeitet der Sportler Gröbl, der gerne Ski fährt und golft, stets eng mit den Profis zusammen.
Mit der japanischen Firma Epson zum Thema umweltfreundliche Drucker und mit Profikoch Herrn Alfons Schuhbeck zum Thema gesunde und schmackhafte Ernährung für Kinder (Nähere Infos hierzu unter Schulmensa mit Vorzeigecharakter: www.gesundessenmitgroebl.org).
Jetzt möchte er die medizinische Forschung an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München weiter erfolgreich mit voran bringen.
Um wichtige medizinische Forschungs- und Großprojekte finanzieren zu können, wird künftig beim Verkauf eines Epson-Druckers mit Garantieverlängerung die Stiftung Chirurgie TU München unterstützt.

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Prüfung bestanden

Wir gratulieren herzlich unserer Ernährungsberaterin Frau Sabine Obermayer zur bestandenen Weiterbildung zur Diabetesassistentin.

Die Urkunde wurde von der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG), mit über 9000 Mitgliedern eine der großen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland, verliehen. In Deutschland gibt es mehr als sechs Millionen Menschen mit Diabetes mellitus und jedes Jahr kommen laut DDG knapp 300.000 Neuerkrankungen hinzu.
Die DDG unterstützt Wissenschaft und Forschung in der Diabetologie, engagiert sich in Fort- und Weiterbildung, zertifiziert Behandlungseinrichtungen und entwickelt Leitlinien. Gemeinsames Ziel ist eine wirksamere Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes. Daher freuen wir uns sehr, mit Frau Obermayer eine kompetente Beraterin zu diesem Thema in unserem Team zu haben. Die Fortbildung wurde durch Spenden der Stiftung Chirurgie TU München ermöglicht.

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Laura Fangmann ist Preisträgerin des 1. Doktorandenpreises Chirurgische Forschung der Stiftung Chirurgie TU München

Im Rahmen der Chirurgischen Adventsfeier wurde Frau Laura Fangmanns Doktorarbeit “Impact of pericytes in neuro-angiogenesis in human pancreatic cancer” von Schirmherr Herrn Michael Käfer als beste ausgezeichnet. Mit Ihrer Arbeit leistet Frau Fangmann, die seit Oktober 2015 als medizinische Doktorandin in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Dr. G. Ceyhan und PD Dr. Dr. I. E. Demir an der Chirurgischen Klinik im Klinikum rechts der Isar forscht, einen wichtigen Beitrag, das Verständnis im Bereich “Tumor-microenvironment” zu verbessern. Der Stifter und Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Herr Prof. Helmut Friess, und Schirmherr Michael Käfer gratulieren herzlich. Die Stiftung Chirurgie TU München unterstützt über Spenden von Privatpersonen, Patientinnen und Patienten, die Weiterentwicklung der Klinik und Poliklinik für Chirurgie und Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielfältiger Art und Weise. So setzt sich die Stiftung Chirurgie TU München beispielsweise ein für Forschung als Basis für medizinischen Fortschritt und insbesondere für die Nachwuchsförderung und Weiterbildung.

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Stiftung Chirurgie TU München beruft neue Botschafter

Wir freuen uns sehr über unsere neuen Botschafter der Stiftung Chirurgie TU München und begrüßen herzlich Frau Farida Ohneis (Bereich Kunst) und Herrn Dietmar Gröbl (Bereich IT).
Die Botschafter der Stiftung Chirurgie TU München setzen sich in ihrem Bereich für die Interessen und Belange der Stiftung ein.
Zudem unterstützen sie tatkräftig bei der Vernetzung und verschiedenen Aktivitäten der Stiftung (z.B. Fundraising, Arzt-Patienten-Tag etc.).

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Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess gehört laut US-Ranking-Institut “Expertscape” zu den TOP 10-Experten weltweit bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Das amerikanische Ranking listet in seiner aktuellen Ausgabe die besten Mediziner und Krankenhäuser und zählt Univ.-Prof. Dr. Helmut Friess zu den weltweit besten zehn Experten im Bereich “Pankreaskrebs”, zudem gilt er als TOP 3-Experte in Europa. Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München und Professor für Chirurgie beschäftigte sich in seiner Forschungslaufbahn schwerpunktmäßig mit den Mechanismen der molekularen Entwicklung sowie dem Einfluss von Wachstumsfaktoren auf die Aggressivität des Pankreaskarzinoms.

Nach eigener Darstellung erarbeitet “Expertscape” regelmäßig objektive Rankings der weltweit besten Mediziner und Krankenhäuser in spezifischen Bereichen der Medizin. Anders als bei vergleichbaren Rankings werde dabei nicht anhand von subjektiven Befragungen bewertet, sondern aufgrund von wissenschaftlichen Beiträgen in medizinischen Fachzeitschriften. Dies garantiere laut Herausgeber ein hohes Maß an Nachvollziehbarkeit und Genauigkeit in der Bewertung.

Mit der Entwicklung und Leitung interdisziplinärer Studienprojekte zur Aufklärung zahlreicher molekularer Signalwege, die zum lokal infiltrativen Wachstum und zur Fernmetastasierung dieses äußerst bösartigen Tumors beitragen, hat Prof. Friess maßgeblich die Weiterentwicklung der Behandlung vorangebracht. In einer Vielzahl von chirurgisch-klinischen Studien untersuchte er verschiedene Techniken zur Resektion von Pankreastumoren und ist federführend an multizentrischen Studien zur adjuvanten Therapie beteiligt. Mit seinen zukunftsweisenden Arbeiten hat der Münchner Mediziner einen hohen Bekanntheitsgrad auf nationaler wie internationaler Ebene erreicht. Prof. Friess ist zudem Honorary Professor am R.E. Kavetsky Institute of Experimental Pathology, Oncology and Radiobiology der National Academy of Science der Ukraine, Mitglied des Education Committee der United European Gastroenterology Federation (UEGF) sowie Sekretär des European Digestive Surgery (EDS) und vormals des European Pancreatic Club (EPC). Im Jahre 2005 wurde Prof. Friess der renommierte und hochdotierte Dr. Hella Bühler-Preis für Krebsforschung verliehen.

Pankreaserkrankungen zeigen in den vergangenen zehn Jahren einen kontinuierlichen Anstieg. Dies betrifft sowohl benigne, aber auch maligne Pankreaserkrankungen und Präkanzerosen. Beim Pankreaskarzinom (US-Statistik) war zwischen 2005 und 2015 ein Anstieg der Inzidenz von +52% zu verzeichnen, wobei die allgemeine Krebsinzidenz in diesem Zeitraum um “nur 21%” zugenommen hat. Schon aus diesen epidemiologischen Daten wird ersichtlich, dass wir uns in unserer täglichen Praxis mit Pankreaserkrankungen intensiver beschäftigen werden müssen.

Es wird davon ausgegangen, dass im Jahr 2030 jeder zweite Krebspatient an den Folgen eines Pankreaskarzinoms versterben wird. Durch intensive Forschung hat sich die Prognose in den vergangenen Jahren verbessert.

Weitere Informationen zum Ranking unter www.expertscape.com/ex/pancreatic+cancer

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Eine Nikolausgeschichte…

Normalerweise kommt ein Patient ohne Geschenke in die Klinik. Nicht so in der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar. Aufgrund der außerordentlich guten Behandlung durch die Ärzteschaft und die Pflege beehrt ein ehemaliger Patient der Klinik und Poliklinik für Chirurgie nun schon im zweiten Jahr in Folge die Mitarbeiter der Chirurgischen Klinik. Er möchte „etwas Gutes zurückgeben“, so der Herr im weißen Rauschebart. Ihm geht es wieder prächtig – dank einer an der chirurgischen Klinik entwickelten, besonders schonenden und sicheren Operationsmethode bei einer seltenen Erkrankung, die seine Lebensqualität zuvor massiv beeinträchtigt hatte.
Und dem nicht genug, so besucht der Heilige Sankt Nikolaus auch die Kinderstation des Klinikums und einige andere Stationen am MRI.

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Chirurgie am Klinikum rechts der Isar weiht moderne Station ein – Ein Zimmer mit Blick auf Bayerns Naturschönheiten

Patientinnen und Patienten können jetzt an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München den Blick auf die Alpen oder den Ammersee genießen – vom Bett aus

Es hat ein wenig gedauert, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die neue Station M1c wurde jetzt im Beisein des gesamten Ärztlichen Direktoriums und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik und Poliklinik für Chirurgie feierlich eingeweiht.
Die Komfort-Ein- und Zweibettzimmer überzeugen durch eine freundlich helle Einrichtung und verfügen über ein modernes Bad. Auch die Gemeinschaftsräume wie Patientenaufenthaltsbereich und Stationsleitungszimmer weisen eine hochwertige wie funktionale Ausstattung auf. Die Naturbilder in den Patientenzimmern wurden von der Stiftung Chirurgie TU München gespendet. Der Ärztliche Direktor, Herr Prof. Markus Schwaiger, lobte das hervorragende Ergebnis einer modernen Station mit Vorzeige-Charakter und war von der großzügigen Ausstattung und künstlerischen Gestaltung der Patientenzimmer sehr angetan.
Klinikdirektor Prof. Dr. Helmut Friess bedankte sich herzlich bei allen am Umbau beteiligten Personen und nicht zuletzt bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die erforderlichen Maßnahmen herausragend gemeistert haben, da die Renovierung während des laufenden Klinikbetriebs erfolgte. Ein besonderes Lob ging an die Architektin Frau Simone Lochbihler, die sich über einen kleinen Dank in Blumenform freuen konnte.

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Herzliche Einladung zur Vernissage “Vorwiegend heiter” am 6. November um 19:00 Uhr mit Nikos W. Dettmer

Herr Nikos W. Dettmer stellt unter dem Motto “Vorwiegend heiter” im Rahmen der Reihe “Ars et Sanitas” auf der Privatstation M4a (ehemals 1/1) der Klinik und Poliklinik für Chirurgie von 6. November 2018 bis 28. Februar 2019 seine Bilder aus. Neben Sumi-e Malerei und humoristischen Karikaturen dürfen wir auch Herrn Dettmers Münchner Illustrationen kennen lernen. Wir freuen uns sehr, dass als Novum unserer Ausstellungsreihe “Ars et Sanitas” bei der Vernissage am 6.11.2018 erstmals Bronzeplastiken ausgestellt werden.

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Rund 150 Teilnehmer am 3. Arzt-Patienten-Tag der Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Am 13. Oktober 2018 fand unser 3. Arzt-Patienten-Tag statt. Interessierte Patienten und behandelnde Ärzte konnten sich in Fachvorträgen rund um das Thema “Neuentwicklungen chronische Pankreatitis und Pankreaskarzinom” informieren. Wie man sich nach einer Pankreasoperation am besten ernährt konnten wir u.a. von unserem Gastreferenten und Sternekoch Herrn Alfons Schuhbeck erfahren.

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Premiere: Erster Info-Stand der Stiftung Chirurgie TU München

Erstmals war die Stiftung Chirurgie TU München mit einem Info-Stand präsent. Der Arzt-Patienten-Tag zu “Neuentwicklungen chronische Pankreatitis und Pankreaskarzinom” bot sich an, um über die verschiedenen Aktivitäten der Stiftung zu informieren. Besonders haben wir uns darüber gefreut, dass wir einen Patientenkochkurs für zwei Personen bei Alfons Schuhbeck verlosen durften.

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Künstlerin Frau Farida Ohneis als 1. Botschafterin der Stiftung Chirurgie TU München berufen

Die Künstlerin Farida Ohneis aus München – geboren als Tochter eines Ägypters und einer Italienerin in Asmara (Eritrea), aufgewachsen in Ägypten, Saudi Arabien, Rom, London, Jemen und dann in München – bringt ihre Gefühle, Empfindungen und Gedanken in ihren großformatigen Gemälden zum Ausdruck und hat die Stiftung Chirurgie TU München bereits von der ersten Stunde an begleitet. Bereits mehrfach hat Frau Ohneis im Rahmen des “Ars et Sanitas”-Projekts der Stiftung Chirurgie TU München ausgestellt und einen Teil des Erlöses gespendet. Wir freuen uns daher sehr, Frau Farida Ohneis nun zur ersten Botschafterin der Stiftung Chirurgie TU München berufen zu können. Mit Ihrem Wirken wird sie die Stiftung weiter kräftig unterstützen, da es ihr ein persönliches Anliegen ist, sich als Künstlerin für die Zukunft der medizinischen Forschung einzusetzen. Herzlichen Dank liebe Frau Ohneis für Ihr großartiges Engagement!

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Ein Herz für die Chirurgie – Spendenübergabe auf der Wies’n

Ein Herz für die Chirurgie auf der Wies’n zeigt Fahrgeschäfteinhaberin Frau Renate Münch und übergibt eine Spende an Frau Dr. Nadine Westphal, Vorstand Marketing der Stiftung Chirurgie TU München. Das Traditions-Fahrgeschäft “Wilde Maus” der Familie Münch ist nun schon das 25. Mal auf dem Oktoberfest und für viele Münchner eine feste Institution beim Wies’n-Besuch. Wir bedanken uns sehr herzlich!

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Einladung Pankreastag

Wir möchten diesen Arzt-Patienten-Tag nutzen, um interessierte Patienten und behandelnde Ärzte in Fachvorträgen und Diskussion über den aktuellen Wissensstand zu den Themen chronische Pankreatitis, Pankreastumore und Ernährung bei Pankreaserkrankungen zu informieren und praktische Fragen hierzu erörtern. Sie sind herzlich eingeladen, am 13. Oktober 2018 teilzunehmen.
Details zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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